Institut: Europa baut Hilfe für die Ukraine aus

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Europa hat seine Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine zuletzt ausgebaut. Im Mai und Juni belief sich die Unterstützung auf rund elf Milliarden Euro, wie der Ukraine-Support-Tracker des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel zeigt.

    kiel institut
    Europa hat seine Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine zuletzt ausgebaut. - keystone

    In den Vormonaten März und April beliefen sich die Hilfen insgesamt auf knapp 6,7 Milliarden Euro (rund 6,3 Milliarden Franken). Von der nun bereitgestellten Unterstützung flossen dem Institut in Deutschland nach etwa 4,3 Milliarden Euro in militärische Hilfe und 6,7 Milliarden Euro in finanzielle sowie humanitäre Unterstützung. Die USA leisteten in diesem Zeitraum laut den Daten keine Hilfen.

    Den Grossteil der Gelder stellte die EU über den neuen «Ukraine Support Loan» bereit. Dieses Darlehen von 90 Milliarden Euro soll den ukrainischen Haushalt und die Verteidigungsausgaben in den Jahren 2026 und 2027 sichern.

    Während das Volumen der Militärhilfe im ersten Halbjahr 2026 fast das Niveau des Vorjahres erreichte, ging die finanzielle und humanitäre Unterstützung der Ukraine allerdings deutlich zurück. Die monatlichen Durchschnittszahlungen in diesem Bereich lagen 41 Prozent unter dem Wert von 2025.

    Das IfW Kiel erfasst militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe. Die Erhebung begann am 24. Januar 2022, also einen Monat vor Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands. In den Daten berücksichtigt sind mehr als 40 Länder, darunter die EU-Staaten, die USA und Japan, sowie die Europäische Union. Datenquellen sind Regierungsstellen und Medienberichte.

    Europa führt weiterhin bei der militärischen Unterstützung, doch Waffen aus den USA spielen eine Schlüsselrolle. Der US-Anteil an der europäischen Militärhilfe stieg dem IfW zufolge weiter – sowohl bei Käufen von Rüstungsfirmen als auch bei Lieferungen aus amerikanischen Beständen.

    Zwischen Januar und Juni 2026 kauften europäische Geber Waffen im Wert von mindestens drei Milliarden Euro bei US-Rüstungsunternehmen. Das entspreche etwa 30 Prozent der über die Industrie bereitgestellten europäischen Militärhilfe.

    «Europa ist weiterhin auf den Zugang zu US-Waffensystemen angewiesen, um die militärische Unterstützung der Ukraine aufrechtzuerhalten», sagte Federico Mellace, leitender Analyst des Ukraine-Support-Trackers.

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    Kommentare

    User #6164 (nicht angemeldet)

    Besuchen sie Europa solange es noch lebt..!

    User #4980 (nicht angemeldet)

    Das nennt man Kriegsunterstützung.

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