Coronavirus: Erster Impfstoff für Kinder in der EU zugelassen

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Belgien,

Die europäische Arzneimittel-Behörde EMA hat dem Impfstoff von Biontech und Pfizer gegen das Coronavirus die Genehmigung für Kinder ab 12 Jahren erteilt.

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5713 Meldungen über schwerwiegende Nebenwirkungen von Impfstoffen. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Arzneimittelbehörde EMA genehmigt den Einsatz des Biontech-Impfstoffes bei Kindern.
  • Nun können in Europa auch Kinder ab 12 Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden.

Auch Kinder ab zwölf Jahren können in der EU nun mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen das Coronavirus geimpft werden. Nach einer Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA erteilte die EU-Kommission nach eigenen Angaben am Montag offiziell die Zulassung. In Deutschland hat allerdings die Ständige Impfkommission noch keine Empfehlung ausgesprochen.

Der Biontech-Impfstoff schützt auch Kinder zwischen 12 und 15 Jahren sicher vor einer Covid-19-Erkrankung. Das hatten Studien aus den USA und Kanada gezeigt.

In der Studie trat bei mehr als 1000 geimpften Kindern und Jugendlichen kein Covid-19-Fall auf. In der etwa gleichen grossen, ungeimpften Kontroll-Gruppe waren es 16. Die EMA sah keinerlei Anzeichen für schwere Nebenwirkungen.

Coronavirus: Entscheidung über Einsatz treffen die einzelnen Länder

«Die Mitgliedsstaaten können nun entscheiden, ob sie ihre Impfkampagne auf junge Leute ausweiten», schrieb EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides auf Twitter. «Um diese Krise zu beenden, zählt jede Dosis.»

Die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland hat angedeutet, dass sie möglicherweise keine allgemeine Impfempfehlung für alle Kinder geben wolle. Es könnte auf eine Empfehlung nur für vorerkrankte Kinder hinauslaufen.

Stiko-Mitglied Christian Bogdan hatte am Wochenende erklärt, «in Sachen Nebenwirkungen fehlen noch ausreichend Daten». Und er fügte hinzu: «Die Immunantwort eines Kindes kann anders verlaufen als bei einem Erwachsenen. Deswegen braucht man da mehr Daten

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