Bund und Länder beraten über schärfere Corona-Massnahmen

    AFP
    AFP

    Deutschland,

    Die Spitzen von Bund und Ländern haben ihre Gespräche über schärfere Corona-Massnahmen aufgenommen.

    Merkel und Scholz nach letzten Beratungen mit Ländern
    Merkel und Scholz nach letzten Beratungen mit Ländern - POOL/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schaltkonferenz mit Merkel und Scholz.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) tagten ab Dienstagmittag in einer Schaltkonferenz mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder. Das Bundesverfassungsgericht hatte zuvor frühere Corona-Schutzmassnahmen im Rahmen der sogenannten Bundesnotbremse bewertet, die im Juni ausgelaufen war. Demnach waren sowohl Schulschliessungen als auch Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen zulässig.

    Die Rufe nach einer Verschärfung der Schutzmassnahmen und Beschränkungen waren in den vergangenen Tagen nochmals lauter geworden. Grund sind die hohen Infektionszahlen, die starke Belastung der Intensivstationen der Krankenhäuser und die Verbreitung der neuen Omikron-Variante.

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verlangte vor der Telefonschalte «eine neue Bundesnotbremse». «Wir müssen jetzt schnell handeln», schrieb er auf Twitter.

    Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) drängte auf «beherztes Handeln» zum Schutz der Bevölkerung. «Alle unnötigen Kontakte müssen unterbleiben», verlangte er in der «Bild»-Zeitung. Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hielt als «letzten Schritt» auch einen erneuten Lockdown für denkbar.

    Der geschäftsführende Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hatte allerdings am Morgen gesagt, Beschlüsse seien bei den Beratungen nicht geplant. Dies war allerdings vor der Bundesverfassungsgerichtsentscheidung, die nun auch den Weg für weitreichende Massnahmen ebnen könnte.

    Nach Informationen des Portals «Business Insider» soll die Bund-Länder-Runde über eine flächendeckende Schliessung von Bars und Clubs beraten. Zudem solle für Freizeiteinrichtungen eine Obergrenze von Personen angestrebt werden. Ausserdem gehe es um eine bundesweite Wiedereinführung der Maskenpflicht an Schulen. Im Gespräch seien ebenfalls Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren für Ungeimpfte.

    Zudem solle auch über eine Impfpflicht beraten werden, berichtete «Business Insider» weiter. Beschlossen ist bereits eine Impfverpflichtung für Mitarbeiter in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen. Nun könnte es diese auch für Feuerwehrleute, Polizisten und für Beschäftigte im Öffentlichen Nahverkehr geben.

    Kommentare

    Weiterlesen

    weihnachten
    252 Interaktionen
    Kein Rindsfilet mehr
    Flohmarkt Kreuzlingen
    40 Interaktionen
    Nach Bombendrohung

    MEHR IN NEWS

    Stockholm
    Krankenkassen Arzt
    15 Interaktionen
    Gerichtsfall
    ex bnd chef
    8 Interaktionen
    August Hanning

    MEHR CORONAVIRUS

    x
    34 Interaktionen
    Covid-Impfung
    Sportler
    40 Interaktionen
    Xhaka-Hammer
    Impfung Covid
    50 Interaktionen
    Covid-19
    Luftfahrt
    9 Interaktionen
    Passagierzahlen

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Börsen Aktien Europa
    1 Interaktionen
    Aktienmärkte
    Deutschland Flagge
    7 Interaktionen
    Berlin
    Jessica Wahls No Angels
    4 Interaktionen
    Insolvenz
    Tobias Rausch
    217 Interaktionen
    In Sachsen-Anhalt