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    Neue Intel-Chips können keine Blu-Rays abspielen

    Dayan Pfammatter
    Dayan Pfammatter

    USA,

    Sowohl Alder Lake als auch Comet Lake bringen einiges an Innovation mit. Wer aber am PC Blu-Rays schaut, sollte die neuen Intel Prozessoren vorerst meiden.

    Intel Blu Rays
    Das Blu-Ray Disc Logo ist auf einem Fernseher zu sehen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei Intel Alder Lake und Comet Lake wurde neulich Support für SGX eingestellt.
    • Die «Software Guard Extension» ist unabdingbar zum Abspielen von Blu-Rays mit 4K.
    • Bei CyberLink wird deshalb von Software-Updates und neuen Prozessoren abgeraten.

    Mit einem grossen Sicherheitsupdates hat Intel kürzlich den Support für SGX bei Alder Lake und Comet Lake entfernt. Dies hat jedoch auch zur Folge, dass die aktuellen Chips von Intel keine Blu-Rays mit 4K-Auflösung mehr abspielen können. Eine Lösung für das Problem scheint es derweil noch nicht zu geben.

    Intel verzichtet auf Blu-Rays für die Sicherheit

    Die «Software Guard Extension», kurz SGX wurde 2016 eingeführt und ermöglichte erstmals das Abspielen von gesicherten Blu-Rays auf PCs. Seither wurde der Dienst jedoch etliche Male zum Ziel von Hackerangriffen. Deshalb entschied Intel, SGX mit der aktuellen Generation ein für alle Mal einzustellen. Dies betrifft Generation 11 und 12 der Intel-Chips.

    Alder Lake Intel
    Eine «Alder Lake»-CPU von Intel. - Intel

    Wer also noch Blu-Rays auf dem PC schauen will, muss wohl oder übel auf Rechner mit älteren Prozessoren setzen. Infrage kommen hier alle Chips ab der sechsten Generation, wobei diese noch Probleme mit aktuellen HDMI-Standards hat. Realistisch eignen sich also nur Intel 7000, 8000, 9000, oder 10000er-Modelle, wie «BleepingComputer» festhält.

    Werden Blu-Rays obsolet?

    Seitens CyberLink, dem zuständigen Anbieter hinter der genutzten «PowerDVD»-Software, sieht man hier keinen anderen Ausweg. Auf der entsprechenden FAQ-Seite wird lediglich auf die älteren Prozessoren verwiesen. WEiter rät das Unternehmen von Software-Updates bei Windows ab, um mögliche Driver-Updates zu vermeiden, welche SGX ebenfalls entfernen könnten. Alternativ müssen Blu-Ray-Sammler halt künftig einen entsprechenden Player oder eine moderne Konsole mit Disc-Einschub verwenden.

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