500 Einsprachen gegen neue Schneekanonen in Waadtländer Skigebiet
Gegen das Projekt zur künstlichen Beschneiung des Skigebiets Leysin-Les Mosses VD) sind nach Abschluss der öffentlichen Auflage mehr als 500 Einsprüche eingegangen. Das Projekt sieht die Installation von 175 Schneekanonen vor.

Die Einsprüche wurden von Bürgern, Naturschutzverbänden und gewählten Vertretern eingereicht, teilte der Verein „Non aux canons à neige” (Nein zu Schneekanonen) am Montagabend mit.
„Wir bestreiten nicht die Bedeutung des Tourismus für die Region, möchten jedoch auf die Risiken einer massiven Investition in eine schwere, von der Kälte abhängige Infrastruktur vor dem Hintergrund einer raschen globalen Erwärmung aufmerksam machen”, hiess es in der Mitteilung.
Die Anfang Januar vorgestellte neue Version des Projekts war bereits überarbeitet worden, um seine ökologischen Auswirkungen zu verringern. Die Partner hatten damals angekündigt, dass die Ausarbeitung in Zusammenarbeit zwischen der Seilbahngesellschaft Télé-Leysin-Les Mosses-La Lécherette (TLML), den betroffenen Gemeinden, der Generaldirektion für Umwelt und unabhängigen Umweltexperten erfolgt sei.
Das Projekt sieht die Installation von 175 neuen Schneekanonen vor (109 in Leysin, 66 in Les Mosses). Nach Angaben der Projektträger werden mehr als 30 Prozent des benötigten Stroms durch Eigenproduktion mittels Turbinen erzeugt.










