Intel

    Diamond Rapids – Intel greift mit 256 Kernen an

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Intel bringt Diamond Rapids 2027 mit bis zu 256 P-Kernen und 1,6 TByte/s Speicherbandbreite für Rechenzentren auf den Markt.

    Intel Diamond Rapids
    Intel entwickelt mit Diamond Rapids eine neue Xeon-Generation für leistungsstarke Rechenzentren. (Archivbild) - keystone

    Intel hat auf der Fachkonferenz Hot Chips 2026 weitere Details zu Diamond Rapids vorgestellt. Die kommende Xeon-Generation soll mit bis zu 256 P-Kernen pro Sockel erscheinen, berichtet die «Golem».

    Für die maximale Kernzahl setzt Intel auf 16 Core-Tiles mit jeweils bis zu 16 Performance-Kernen. Die «Hardwareluxx» beschreibt diese modulare Struktur sowie einen Last-Level-Cache mit bis zu 1,28 GByte.

    Der Aufbau weist Gemeinsamkeiten mit AMDs Epyc-Prozessoren auf. Intel trennt dabei Rechenkerne, Cache sowie Speicher- und I/O-Funktionen auf verschiedene Bausteine.

    Chiplets ersetzen EMIB

    Diamond Rapids verwendet für zentrale Verbindungen UCIe anstelle der bisher eingesetzten EMIB-Technik. Die «Golem» nennt niedrigere Kosten und eine höhere Fertigungsausbeute als Gründe für den modularen Ansatz.

    Die Core-Tiles werden mit dem optimierten Fertigungsprozess Intel 18A-P hergestellt. Die übrigen Chiplets entstehen in Prozessen der Intel-3-Familie.

    Wird Diamond Rapids zur direkten Konkurrenz für AMDs Epyc-Prozessoren?

    Bis zu vier Base-Tiles nehmen den Last-Level-Cache auf und stellen ihn mehreren Core-Tiles gemeinsam bereit. Die «Hardwareluxx» beschreibt zudem eine 3D-Xbar-Verbindung zwischen den Core-Tiles und dem gemeinsamen Cache.

    1,6 TByte/s Speicherbandbreite

    Diamond Rapids unterstützt DDR5 mit bis zu 8000 MT/s sowie MRDIMMs mit bis zu 12'800 MT/s. Dadurch erreicht die Plattform eine Speicherbandbreite von bis zu 1,6 TByte/s.

    Für die Peripherie stehen 128 PCIe-Gen6-Lanes bereit. Die «Borncity» nennt ausserdem Unterstützung für CXL 3.0 und UPI 3 sowie einen integrierten On-Die-Snoop-Filter.

    Die Rechenkerne erhalten mit APX zusätzliche Register und neue Befehlsformate. Die «Golem» nennt zudem AVX 10.2 und Advanced Matrix Extensions als unterstützte Erweiterungen.

    Diamond Rapids skaliert Rechenleistung über Core-Tiles

    Intel setzt bei Diamond Rapids auf eine sogenannte Fan-out-Fabric-Architektur. Dabei bilden Speicher- und I/O-Funktionen zentrale Komponenten, während sich die Rechenleistung über die Core-Tiles skalieren lässt.

    Die «Hardwareluxx» beschreibt eine Unified Memory Fabric sowie eine flexible I/O-Fabric für PCIe, CXL und UPI. Die Plattform unterstützt zudem vier Gruppen mit jeweils 16 Hochgeschwindigkeits-Lanes.

    Intel Diamond Rapids
    Mit Diamond Rapids will Intel seine Xeon-Prozessoren auf bis zu 256 Kerne skalieren. - intel

    Der Marktstart von Diamond Rapids ist für 2027 vorgesehen. Die «Borncity» berichtet für die Plattform ausserdem von einer TDP von bis zu 650 Watt und einem neuen Sockel.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    3 Interaktionen
    Santa Clara
    Intel Diamond Rapids
    1 Interaktionen
    Prozessor
    Künstliche Intelligenz
    21 Interaktionen
    Unsicherheit

    MEHR IN NEWS

    Frauenfeld TG
    Frauenfeld TG
    ragebait
    12 Interaktionen
    Vor «Peak»
    keller-sutter
    3 Interaktionen
    St. Gallen

    MEHR INTEL

    Intel
    2 Interaktionen
    Santa Clara
    Nvidia
    2 Interaktionen
    KI-Strategie
    Intel Diamond Rapids
    1 Interaktionen
    Neue Strategie
    Intel Weltraum
    Wachstum

    MEHR AUS USA

    trump
    14 Interaktionen
    Hinrichtung
    6 Interaktionen
    San Francisco
    25 Interaktionen
    Syracuse