Roger Federer zurück am US Open – über eine Frage kann er nur lachen
Für einen Show-Match ist Roger Federer an die US Open zurückgekehrt. Ein echtes Comeback ist für ihn aber ausgeschlossen – «Ich vermisse es nicht wirklich».

Das Wichtigste in Kürze
- Roger Federer wird in der Nacht auf Mittwoch Show-Matches an den US Open bestreiten.
- Ein Comeback wie Serena Williams (44) wäre für den Schweizer aber unvorstellbar.
- Der 45-Jährige lacht: «Ich bin so beschäftigt, dass ich kaum Zeit für Show-Events finde.»
In der Nacht auf Mittwoch ist es so weit: Roger Federer spielt wieder bei den US Open. Sieben Jahre nach seiner letzten Teilnahme in New York kehrt er für einen Showmatch zurück.
Roger Federer lacht über Comeback-Frage
Ein ATP-Comeback ist für Federer aber ausgeschlossen. An einer Pressekonferenz wird der Maestro gefragt, ob er sich eine Rückkehr wie Serena Williams (44) vorstellen könnte. Der Baselbieter muss lachen: «Nein, niemals.»

Eine Rückkehr ist für ihn offensichtlich überhaupt keine Option mehr. «Ich bin so beschäftigt, dass ich kaum Zeit für solche Show-Events finden kann. Sich das Tour-Leben vorzustellen und das mit meinem Körper – auf keinen Fall.»
Sein Rücktritt sei endgültig gewesen: «Ich habe gemerkt, dass mein Knie das nicht mehr mitmacht. Und im Kopf hatte ich auch einfach nicht mehr diese Geduld.»
Federer: «Habe seit fünf Jahren keinen Satz mehr gespielt»
Mit der Rolle als Zuschauer fühlt er sich heute wohl. «Den Körper zu quälen und die vielen harten Kämpfe – das vermisse ich nicht wirklich.» Um sich auf den Show-Event vorzubereiten, habe er zuletzt wieder mehr gespielt – auch mit seinen Kindern.

Roger Federer sagt: «Es ist sehr nervenaufreibend hier zu sein. Ich habe seit fünf Jahren keinen richtigen Satz mehr gespielt.» Es freue ihn sehr, in New York wieder mehr in die Tenniswelt einzutauchen.
«Das Leben geht sehr schnell, insbesondere, wenn du vier Kinder hast. Du vergisst ein wenig, was du getan hast. Wieder hier zu sein ist, als wäre ich in eine Zeitmaschine.» Er freue sich darauf, jetzt vor seinen inzwischen grösseren Kindern zu spielen.

In der Nacht auf Mittwoch tritt Federer im Show-Match gegen seinen früheren Rivalen Andy Roddick an. Später stossen John McEnroe und Andre Agassi für ein Doppel dazu. Federer sagt vor seiner US-Open-Rückkehr: «Ich brauche es nicht, aber es ist trotzdem schön, wieder da zu sein.»
















