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    Nvidia greift Intel und AMD bei Notebook-CPUs an

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Nvidia greift Intel und AMD bei Notebook-CPUs an. Mit den ARM-basierten N1- und N1X-Chips verschiebt der Konzern den Fokus Richtung KI-PCs unter Windows.

    Nvidia
    Nvidia erschliesst neue Geschäftsfelder und reagiert auf den zunehmenden Konkurrenzdruck im KI-Sektor. (Symbolbild) - keystone

    Nvidia stellt auf der Computex 2026 die neuen Prozessoren N1 und N1X vor, wie die «Born City» berichtet. Die Chips markieren den Einstieg in einen direkten Wettbewerb mit Intel und AMD im Notebooksegment.

    Die ARM-basierten SoCs werden in einem 3-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt, schreibt die «Hardwareluxx». Sie kombinieren CPU- und GPU-Einheiten auf Basis der Blackwell-Architektur in einem einzigen Chipdesign.

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    Die Konfiguration umfasst bis zu 20 ARM-Kerne sowie 6144 CUDA-Kerne für die Grafikverarbeitung. Ergänzt wird das System durch bis zu 128 Gigabyte LPDDR5X Unified Memory und NVLink-Anbindung.

    Nvidia: KI-Integration und Windows-Strategie

    Die Plattform entsteht laut der «ComputerBase» in Zusammenarbeit mit Microsoft und ist auf Windows-on-Arm ausgerichtet. Im Zentrum stehen KI-Agenten, die direkt in das Betriebssystem integriert und nutzbar sein sollen.

    Eine zusätzliche NPU übernimmt laut Nvidia einfache KI-Aufgaben und entlastet dabei GPU und CPU. Zudem unterstützt die Plattform moderne Schnittstellen wie USB4 und Thunderbolt für Notebooks.

    Die Gaming-Leistung wird auf dem Niveau einer RTX 5070 Laptop GPU eingeordnet. Die Leistungsaufnahme liegt dabei bei rund 80 Watt für das gesamte SoC-System.

    Geräte und Marktstart

    Erste Geräte sollen der «Born City» zufolge von Herstellern wie Dell, Lenovo und ASUS kommen. Insgesamt sind mehr als 30 Notebook-Designs in unterschiedlichen Preisklassen vorgesehen.

    Der Marktstart der ersten Systeme ist für den Herbst 2026 geplant, berichtet die «ComputerBase». Parallel dazu führt Nvidia mit DLSS 4.5 neue KI-basierte Grafikfunktionen ein.

    Nvidia
    Nvidia-Chips im Wert von rund 8 Milliarden Dollar könnten bei Amazon künftig über eine externe Zweckgesellschaft finanziert werden. (Symbolbild) - keystone

    Mit der neuen Plattform erweitert Nvidia sein Ökosystem in Richtung KI-gestützter Windows-PCs. Damit rückt der Konzern stärker in direkte Konkurrenz zu etablierten x86-Anbietern im Notebookmarkt.

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    Kommentare

    User #4480 (nicht angemeldet)

    Mit ARM CPU's wird das aber nix. Das versucht Microsoft bei gewissen Surface Modellen schon seit 10 Jahren, aber mit mässigem Erfolg. Solange Hardware Hersteller keine ARM kompatiblen Treiber anbieten sind die Einsatzmöglichkeiten solcher Geräte sehr eingeschränkt. Ein bisschen Internet, ein bisschen Office, das geht. Aber etwas ausdrucken? Fehlanzeige. Etwas einscannen? Nix.

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