Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in der südostchinesischen Provinz Fujian weiter aus. In zwei Städten wurde wieder ein Lockdown angeordnet.
Shanghai Corona
Arbeiter mit Mund-Nasen-Schutz stehen neben Sicherheitspersonal in Schutzanzügen Schlange für einen Corona-Test am internationalen Flughafen Pudong. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Delta-Variante breitet sich im Südosten Chinas weiter aus.
  • Die chinesische Regierung verfolgt eine «Null-Covid-Strategie».
  • Trotzdem scheinen sie das Virus in der Provinz Fujian nicht in den Griff zu bekommen.

Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in der südostchinesischen Provinz Fujian weiter aus. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, wurden in der Provinz 50 weitere Infektionen entdeckt. Seit dem Ausbruch der Delta-Variante am vergangenen Freitag gab es damit 152 Infizierte. In zwei Grossstädten der Provinz, Putian und Xiamen, war daraufhin ein Lockdown angeordnet worden.

Die chinesische Regierung verfolgt eine «Null-Covid-Strategie».

Mit Ausgangssperren, Massentests, Kontaktverfolgung, Quarantäne und strengen Einreisebeschränkungen hat das Land das Coronavirus weitgehend im Griff. Zuletzt hatte es jedoch trotz strenger Massnahmen eine Häufung lokaler Ausbrüche der Delta-Variante gegeben.

Der aktuelle Ausbruch hatte seinen Ursprung in Putian. Es wurde vermutet, dass ein Familienvater nach seiner Rückkehr aus Singapur das Virus eingeschleppt hat. Der Mann war am 4. August zurück nach China gereist, verbrachte 21 Tage in Quarantäne und war neun Mal negativ auf das Virus getestet worden. Am vergangenen Freitag fiel ein Test dann aber positiv aus.

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