Weil ein Kanadier im Stau feststeckt und dringend pinkeln muss, setzt er einen Notruf ab. Die Notfallkräfte lassen ihn abblitzen.
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Ein Mann mit voller Blase wählte im Stau den Notruf. (Symbolbild) - Pexels / Pixabay / Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen seiner vollen Blase setzte ein Kanadier im Stau einen Notruf ab.
  • Dafür erhielt er von den Rettungskräften kein Verständnis.

Vor einigen Wochen machte der Schweizer Durchfall-Fahrer Schlagzeilen: Weil er Diarrhö-bedingt unbedingt aufs Klo musste, ist er mit 120 km/h statt der erlaubten 80 km/h gefahren. Mit dieser Durchfall-Ausrede ist er vor dem Schweizer Gericht durchgefallen.

Jetzt ereignete sich in Kanada ein ähnlicher Fall. Zumindest fast: Ein Mann aus Ontario bleibt im Stau stecken und muss pinkeln. Offenbar so dringend, dass er kurzerhand den Notruf wählt. Zunächst fragt er nach der Ambulanz, dann nach der Polizei. «Das Problem ist: Ich muss pinkeln! Und diese Leute bewegen sich nicht.»

Wie würden Sie an der Stelle dieses Fahrers vorgehen?

Erhofft er sich eine Polizei-Eskorte? Oder einen Freifahrtschein für den Pannenstreifen?

Der Mann von der Notruf-Zentrale macht kurzen Prozess. «Das ist ihr Notfall? Dass Sie pinkeln müssen? Wie soll ihnen die Polizei da helfen?» Kurz darauf beendet der Telefonist den Anruf.

Die örtliche Polizei veröffentlichte die Aufnahme des Telefon-Gesprächs zusammen mit einem Hinweis: «Den Notruf zu wählen, weil Sie aufs Klo müssen, ist definitiv falsch. Missbrauch kann dazu führen, dass echte Notfälle nicht rechtzeitig angegangen werden.»

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