Argentinien wird von der zweiten Welle mit dem Coronavirus stark getroffen. Am Donnerstag meldete das Land einen neuen Rekord bei den Toten.
Krankenschwestern untersuchen einen Corona-Patienten auf der Intensivstation des San Martin Hospitals. Foto: Patricio Murphy/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa
Krankenschwestern untersuchen einen Corona-Patienten auf der Intensivstation des San Martin Hospitals. Foto: Patricio Murphy/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa - sda - Keystone/SOPA Images via ZUMA Wire/Patricio Murphy

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Corona-Situation in Argentinien ist dramatisch – die Zahlen steigen stark an.
  • Bei den Toten wurde ein neuer Rekord gemeldet – insgesamt starben schon 60'000 Patienten.

Zu Beginn des Herbstes auf der Südhalbkugel hat die zweite Corona-Welle Argentinien hart getroffen: Mit 537 Toten innerhalb von 24 Stunden verzeichnete das südamerikanische Land den Tag mit den meisten Covid-19-Opfern seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr, wie das Gesundheitsministerium in Buenos Aires am Donnerstag mitteilte.

Zeitgleich wurden 27'216 Neuinfektionen gemeldet - einer der höchsten Werte des vergangenen Jahrs. Insgesamt haben sich in Argentinien rund 2,8 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, über 60'000 Patienten sind bislang im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Coronavirus - Argentinien
Eine Gesundheitsarbeiterin in Schutzkleidung testet in Argentinien eine Frau auf das Coronavirus. - dpa

Nach einem der längsten Lockdowns weltweit im vergangenen Jahr verhängte die argentinische Regierung zuletzt für grosse Teile des südamerikanischen Landes wieder strenge Ausgangsbeschränkungen.

Im Grossraum Buenos Aires gilt von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr eine Ausgangssperre. Alle sozialen, sportlichen, kulturellen und religiösen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind untersagt. Schulen und Kindergärten sollen bis Ende April schliessen.

Mehr zum Thema:

Regierung Herbst Coronavirus