Grippe

    Grippewelle flacht offenbar langsam ab

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Deutschland,

    Laut RKI scheint die Grippewelle 2025/26 ihren Höhepunkt zu überschreiten – die Fallzahlen sinken erstmals.

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    Der Höhepunkt der Grippewelle in diesem Jahr ist offenbar erreicht und überschritten. (Symbolbild) - keystone

    Der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle scheint überschritten zu sein. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen Wochenbericht festhält, sind die Influenzazahlen in Deutschland zuletzt gesunken.

    Laut dem RKI wurden für die vergangene Woche rund 21'500 laborbestätigte Influenzafälle gemeldet. Das sind deutlich weniger als in der Vorwoche, als noch etwa 24'600 Fälle gezählt wurden, schreibt die «Apotheken Umschau».

    Warst du diesen Winter wegen der Grippe krank?

    Der dominierende Erreger bleibt das Influenza-A-Virus vom Subtyp H3N2. Die sogenannte Subklade K ist vor allem dafür verantwortlich und macht 68 Prozent der getesteten Grippeviren aus.

    Grippewelle bringt schwere Verläufe und Todesfälle

    Diese Subvariante war erstmals im Sommer 2025 nachgewiesen worden und hat sich seither weltweit ausgebreitet. Influenza A(H1N1)pdm09 folgt als zweithäufigster Typ mit einem Anteil von 27 Prozent.

    Trotz der rückläufigen Zahlen warnt das RKI, dass die Grippewelle noch anhält. Seit Beginn der Saison wurden insgesamt 197.096 laborbestätigte Infektionen erfasst, schreibt «gesundheit.de».

    Die Zahl der Todesfälle ist besorgniserregend: Seit Saisonbeginn starben 1087 Menschen an den Folgen einer Grippeinfektion. Zu 96 Prozent waren die Betroffenen 60 Jahre oder älter.

    RSV trifft Kleinkinder hart

    Bei Schulkindern verlaufen die Infektionen besonders häufig schwer. Rund 70 Prozent der hospitalisierten Kinder mit Atemwegsinfektion hatten eine Influenza-Diagnose, berichtet das RKI laut der «Apotheken Umschau».

    Grippewelle
    Bei der diesjährigen Grippewelle entwickeln Schulkinder oft schwere Krankheitsverläufe. - keystone

    Während Influenza die Gesamtlage dominiert, trifft das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) vor allem Kleinkinder unter fünf Jahren besonders hart. Jeder zweite SARI-Fall in dieser Altersgruppe geht laut dem RKI auf RSV zurück, meldet «T-Online».

    Seit Saisonbeginn wurden über 24'000 RSV-Fälle gemeldet, ein Viertel der Betroffenen musste stationär behandelt werden. Corona spielt derweil kaum noch eine Rolle: SARS-CoV-2 wurde nur in rund einem Prozent der RKI-Proben nachgewiesen.

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    Kommentare

    User #4437 (nicht angemeldet)

    Sofort alle impfen!! Drei Mal mindestens!

    User #4814 (nicht angemeldet)

    Gut, dann bin ich das 4. Jahr in Folge verschont geblieben.

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