Viele Tote nach Luftangriffen auf Rebellen in Ost-Ghuta

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    Syrien,

    Bei erneuten Luftangriffen auf die letzte von Rebellen gehaltene Stadt in Ost-Ghuta sind nach Angaben von Beobachtern mindestens 40 Menschen getötet worden.

    Die syrische Armee steht mithilfe Russlands kurz vor der Einnahme der umkämpften Region Ost-Ghuta.
    Die syrische Armee steht mithilfe Russlands kurz vor der Einnahme der umkämpften Region Ost-Ghuta. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der syrischen Stadt Duma sind Beobachtern zufolge 33 Zivilisten gestorben.
    • Grund dafür seien mehrere von syrischen und russischen Kampfjets geflogene Luftangriffe.

    Russische und syrische Kampfjets hätten bis zu mehrere Hundert Angriffe auf die Stadt Duma geflogen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit. Gleichzeitig hätten syrische Bodentruppen den Südwesten und Osten der Stadt angegriffen.

    Zahlreiche Menschen seien verletzt worden. In den vergangenen zehn Tagen waren die Kämpfe grösstenteils ausgesetzt worden, nachdem sich Rebellen und syrische Regierung auf einen Abzug aus Ost-Ghuta verständigt hatten.

    Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana warf am Freitag Rebellen der islamistischen Gruppe Dschaisch al-Islam (Armee des Islam) vor, Granaten auf Vororte der Hauptstadt Damaskus abgefeuert zu haben.

    In den vergangenen Tagen hatten mehrere hundert Rebellen zusammen mit ihren Familien Duma verlassen. Am Donnerstag wurde der Abzug aber ausgesetzt. Die Stadt ist der letzte Ort in der Region Ost-Ghuta, der noch von Rebellen kontrolliert wird.

    Die syrische Armee hatte in den vergangenen Monaten zusammen mit Verbündeten heftige Angriffe auf die Region nahe Damaskus gefahren. Mehr als 1600 Menschen starben nach Angaben von Beobachtern.

    Am Freitagmorgen war in der Hauptstadt eine Autobombe nahe einer Moschee explodiert. Dabei kam nach einem Sana-Bericht mindestens eine Person ums Leben. Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für den Anschlag im Stadtteil Barseh.

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