Sieben Tote nach Angriff auf Bus in Syrien
Bei einem Schusswaffenangriff auf einen Bus sind nach staatlichen Angaben in der syrischen Provinz Homs sieben Menschen getötet und vier weitere verletzt worden.

Unbekannte hätten den Bus auf einer Brücke im Westen der Provinz beschossen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf Kreise der Gesundheitsbehörden in Homs. Auf Nachfrage bestätigten Kreise des Zivilschutzes die Opferzahl der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Nach ersten Informationen beförderte der Bus Angestellte und Arbeiter. Die syrischen Sicherheitskräfte leiteten Ermittlungen ein, um die Verantwortlichen für den Angriff zu identifizieren.
Opfer sollen zur alawitischen Gemeinschaft gehören
Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge soll es sich bei den Opfern um Angehörige der alawitischen Gemeinschaft handeln. Demnach wurde der Bus nahe einem Sicherheitskontrollpunkt von maskierten Männern angehalten, die sich als Sicherheitskräfte ausgegeben hätten. Die Angreifer hätten während der Überfahrt über die Brücke das Feuer eröffnet.
Die Sicherheitslage in Syrien bleibt auch bald zwei Jahre nach dem Umsturz angespannt. Seit dem Sturz von Langzeitmachthaber Baschar al-Assad Ende 2024 kam es auch bereits mehrfach zu Gewaltwellen gegen Minderheiten, unter anderem gegen Mitglieder der alawitischen Gemeinschaft.














