Krieg

    US-Militär zerstört Minenleger in der Strasse von Hormus

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Iran,

    Der Iran vermint Meerenge, die USA reagieren mit Militärschlag gegen 16 Schiffe in der strategisch wichtigen Strasse von Hormus.

    hormus iran krieg
    Der Iran-Krieg könnte den Welthandel lahmlegen: Teheran droht, eine zweite Meerenge zu sperren. - keystone

    Die strategisch bedeutsame Strasse von Hormus wird zum Kriegsschauplatz im Nahost-Konflikt. Nach US-Geheimdienstberichten hat Iran begonnen, Seeminen in der Meerenge zu verlegen, berichtet «ZDF heute».

    Das US-Zentralkommando reagierte umgehend auf die drohende Gefahr für die internationale Schifffahrt.

    Wird der Iran-Krieg bald beendet sein?

    Wie das für den Nahen Osten zuständige Militärkommando Centcom mitteilte, zerstörten amerikanische Streitkräfte 16 iranische Minenleger-Boote. US-Präsident Donald Trump bestätigte die Militäroperation auf seiner Plattform Truth Social mit deutlichen Worten.

    Minen in Strasse von Hormus bedrohen globalen Ölhandel

    Die etwa 55 Kilometer breite Meerenge zwischen Iran und Oman gilt als neuralgischer Punkt. Rund 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls passieren diese Wasserstrasse normalerweise, so «t-online».

    Seit Kriegsbeginn ist der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus drastisch zurückgegangen. Handelsschiffe geraten vermehrt ins Fadenkreuz iranischer Raketen und Drohnen, schreibt die «WirtschaftsWoche».

    Rund 30 deutsche Schiffe von über zehn Reedereien sitzen im Persischen Golf fest.

    Irans Arselnal umfasst Tausende Sprengkörper

    Das iranische Seeminen-Arsenal ist beträchtlich und umfasst laut Experten bis zu 6000 Sprengkörper. Besonders gefährlich ist die raketenangetriebene Seemine EM-52 aus China, berichtet die «WirtschaftsWoche».

    Diese wird auf dem Meeresboden verankert und setzt nach Erkennung eines Schiffes eine Rakete frei.

    Aus deutschen Sicherheitskreisen heisst es gegenüber der «WirtschaftsWoche», das grösste Problem sei nicht die Anzahl. Entscheidender sei das Bedrohungs- und Erpressungspotenzial, das bereits hinter einer einzigen gut platzierten Mine stehe.

    USA lehnen Eskorten wegen zu hoher Risiken ab

    Trotz Ankündigungen von Präsident Trump hält das US-Militär Begleitschutz derzeit für zu riskant. Die Marine habe nahezu täglich Anfragen aus der Schifffahrtsbranche erhalten, diese aber abgelehnt, meldet «ZDF heute».

    Trump Strasse von Hormus
    US-Präsident Donald Trump bestätigte die Militäroperation in der Strasse von Hormus. - keystone

    Das Risiko von Angriffen sei momentan zu gross. Ein Insider beschrieb die Meerenge gegenüber dem Sender CNN als «Tal des Todes», schreibt der «Tagesspiegel».

    Der Iran könne die Durchfahrt zu einem Spiesrutenlauf aus Minenlegern, Sprengstoffbooten und Raketenstellungen machen. Die Trump-Regierung sei gefangen zwischen globaler Wirtschaftskrise und einer Katastrophe auf See.

    Kommentare

    User #6268 (nicht angemeldet)

    wird Zeit, dass UK/ USA und I. endlich aufhören doe awelt zu terrorisieren

    User #7842 (nicht angemeldet)

    Damit können die möglicherweise schon verlegten Seeminen von den Iranern aber auch nicht mehr geräumt werden.

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