Transportschiff mit geborgenem Wal jetzt vor Dänemark

    Keystone-SDA
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    Dänemark,

    Das Transportschiff mit dem vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern geborgenen Wal ist weiter in Richtung Nordsee unterwegs.

    dpatopbilder - Ein Schiff zieht vor Fehmarn die Barge mit dem gestrandetem Wal. Im Hintergrund ist die dänische Küste zu sehen. Foto: Bodo Marks/dpa
    dpatopbilder - Ein Schiff zieht vor Fehmarn die Barge mit dem gestrandetem Wal. Im Hintergrund ist die dänische Küste zu sehen. Foto: Bodo Marks/dpa - Keystone/dpa/Bodo Marks

    Am frühen Morgen fuhr der Schlepperverband vor der dänischen Küste in Richtung der Westküste Schwedens. Laut dem Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder war das Schiff gegen 04.45 Uhr etwa 3 Seemeilen (rund 5,5 Kilometer) südwestlich der dänischen Insel Sejero unterwegs.

    Am Dienstag war es gelungen, den wochenlang an der Ostseeküste gestrandeten Buckelwal in eine sogenannte Barge zu bugsieren. In diesem mit Wasser gefüllten Lastschiff, das von dem Mehrzweckschiff «Fortuna B» gezogen wird, ist das Tier auf dem Weg in Richtung Nordsee. Nach Plänen der privaten Initiative, die für die Bergung verantwortlich ist, soll der Wal in einer mehrtägigen Aktion um die Nordspitze Dänemarks herum durch das Skagerrak in die Nordsee gebracht und dann dort ausgesetzt werden.

    Das dänische Umweltministerium teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass man gestrandete Meeressäugetiere in Dänemark prinzipiell nicht rette. Strandungen seien demnach «ein natürlich vorkommendes Phänomen» und Wale sollten generell «nicht durch menschliches Eingreifen gerettet oder gestört» werden. Zu dem konkreten Fall des an der Ostseeküste gestrandeten Buckelwals äusserte sich das Ministerium nicht.

    Der rund zwölf Meter lange und etwa zwölf Tonnen schwere Meeressäuger hatte vier Wochen in der Bucht der Insel Poel festgesteckt. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler versucht die private Initiative seit Mitte April, den gestrandeten Wal zu bergen und lebend in die Nordsee oder in den Atlantik zu bringen.

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    Kommentare

    User #4610 (nicht angemeldet)

    Eine Tolle Leistung vom Team. Freue mich, das Schlepper Robin Hood so gut vorankommt. Bin gespannt wie der Medizincheck ausfällt, veränderte Salzgehalt vom Meerwasser und kühlere Temperaturen. Denke jdoch Timmy Hope weiss das es Richtung Freiheit für ihn geht, und die Freude überwiegt. Halte duch Timmylein !

    User #1901 (nicht angemeldet)

    Wie lange dauert es wohl bis die Meldung kommt, gestorben ? Vielleicht werden die Trackerdaten auch lange zurückgehalten.

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