UN-Organisationen begrüssen verstärkte Gaza-Hilfslieferungen

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Israel,

Nach internationaler Kritik laufen Hilfslieferungen nach Gaza an. UN-Organisationen begrüssen diesen Schritt.

Gaza
Seit der Waffenruhe hat das WFP im Gazastreifen mehr als 6700 Tonnen Lebensmittel geliefert, deckt aber nur einen Teil des täglichen Bedarfs von 2000 Tonnen. (Archivbild) - keystone

Mehrere UN-Organisationen begrüssen von Israel angekündigte Massnahmen zur erleichterten Lieferung humanitärer Hilfe in den Gazastreifen. Das Welternährungsprogramms (WFP) erklärte auf der Plattform X, genug Lebensmittel in der Region oder auf dem Weg dorthin zu haben, um die Versorgung der gesamten Bevölkerung im Gazastreifen für drei Monate sicherzustellen. WFP-Direktorin Cindy McCain schrieb auf X: «Jetzt ist es Zeit, zu handeln.»

Israel hat unabhängige Hilfslieferungen für die notleidende Bevölkerung in dem abgeriegelten Küstenstreifen monatelang weitestgehend blockiert und ist deswegen massiver internationaler Kritik ausgesetzt. Israel kündigte nun an, bis auf Widerruf jeden Tag von 10.00 bis 20.00 Uhr Ortszeit eine selbst erklärte humanitäre Feuerpause in Teilen des Gazastreifens einzuhalten. Das Militär kündigte ausserdem an, von 6.00 bis 23.00 Uhr Ortszeit Korridore einzurichten, um die sichere Durchfahrt von Konvois der UN- sowie anderer Hilfsorganisationen in dem Gebiet zu ermöglichen. Am Sonntag fuhr bereits eine Kolonne von rund 100 Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen.

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef bezeichnete die Massnahmen als Gelegenheit, Leben zu retten. «Seit dem Zusammenbruch der Waffenruhe im März sind Kinder in einem Albtraum gefangen und werden der grundlegenden Dinge zum Überleben beraubt», hiess es in einem X-Post. Unicef sei bereit, die Zahl der Lastwagen mit Hilfsgütern zu erhöhen und die Bevölkerung zu unterstützen.

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User #3148 (nicht angemeldet)

Deutschland hat, wie Nau berichtet zusammen mit Jordanien eine Hilfsbrücke für die notleidende Zivilbevölkerung nach Gaza gestartet. Montag, 28. Juli 2028

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