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    Taliban: Greifen weiter an, wenn Pakistan Krieg fortführt

    Keystone-SDA
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    Der Sprecher der islamistischen Taliban hat die jüngsten Angriffe auf Pakistan verteidigt und im Falle weiterer pakistanischer Attacken auf Afghanistan mit weiterer Gewalt gedroht.

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    Die Taliban seien bestrebt, weiter anzugreifen, falls Pakistan den Krieg weiterführen wolle. (Symbolbild) - keystone

    «Wenn sie den Krieg fortführen, haben wir die Kraft, die Einsätze weiterzuführen», sagte der Sprecher der Taliban-Regierung, Sabiullah Mudschahid, bei einer Pressekonferenz. Islamabad habe wiederholt Afghanistan unter Vorwänden angegriffen, dabei Zivilisten getötet und damit gegen internationales Recht verstossen.

    Zugleich betonte er, Afghanistan wolle den Konflikt durch Gespräche beenden. «Wir haben wiederholt eine friedliche Lösung betont und wollen weiterhin, dass das Problem durch Dialog gelöst wird», sagte Mudschahid.

    Auf die Vorwürfe aus Islamabad, Kabul beherberge Terroristen der pakistanischen Taliban (TTP), sagte Mudschahid, die TTP seien «Pakistans internes Sicherheitsproblem, das schon seit Jahren besteht und nichts mit Afghanistan zu tun hat.» Bei den pakistanischen Luftschlägen am Morgen (Ortszeit) habe es erneut zivile Opfer gegeben. Es habe Verletzte gegeben, darunter Frauen und Kinder. 13 Sicherheitskräfte der Taliban seien getötet und weitere 22 verletzt worden.

    Von afghanischen Sicherheitskräften seien 19 Militärposten der Gegenseite eingenommen und dabei 55 pakistanische Soldaten getötet worden, berichtete der Sprecher. Die Angaben waren zunächst nicht unabhängig überprüfbar.

    Laut Mudschadhid fliegen auch aktuell pakistanische Aufklärungsflugzeuge über Afghanistan.

    In der Nacht waren die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan erneut eskaliert. Kabul hatte am Donnerstagabend mehrere pakistanische Posten im Grenzgebiet angegriffen. In der Nacht flog Islamabad daraufhin auch Luftangriffe auf Städte im Landesinneren Afghanistans. Der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Muhammad Asif bezeichnete den Konflikt mit dem Nachbarland noch in der Nacht als «offenen Krieg».

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