Afghanistan – Zugang zu Bildung und Arbeit für Frauen eingeschränkt

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Afghanistan,

    Afghanistan steht vor einem erheblichen Verlust an Lehrerinnen und medizinischen Fachkräften bis 2030 aufgrund der Einschränkungen unter der Taliban-Herrschaft.

    Gesundheitsfachkräfte Afghanistan
    Afghanistan steht international wegen der Einschränkungen für Frauen im Bildungs- und Gesundheitswesen unter Beobachtung. - keystone

    Seit der Machtübernahme der Taliban werden Frauen in Afghanistan zunehmend aus Bildung und Arbeitswelt ausgeschlossen, berichtet das «SRF». Besonders betroffen sind Lehrerinnen sowie medizinisches Personal in zahlreichen Provinzen des Landes.

    Bis 2030 könnte Afghanistan laut dem «Deutschlandfunk» mehr als 25'000 Lehrerinnen und medizinische Fachkräfte verlieren. Experten führen diese Entwicklung auf anhaltende strukturelle Einschränkungen für Frauen zurück.

    Auch das Gesundheitssystem steht nach Angaben vom «SRF» in mehreren Regionen unter steigender Belastung. Spitäler berichten über sinkende Personalressourcen und eingeschränkte Versorgungsfähigkeit.

    Bildungssystem in Afghanistan unter Druck

    Das Bildungssystem verliert laut dem «SRF» zunehmend weibliche Lehrkräfte durch politische und strukturelle Einschränkungen. Viele Schulen können den Bedarf an qualifiziertem Personal nicht mehr vollständig decken.

    Sorgst du dich wegen des Taliban-Regimes um die Frauen in Afghanistan?

    In ländlichen Gebieten verschärft sich die Lage laut der «Zeit» besonders deutlich im Vergleich zu Städten. Dort sind Bildungsangebote für Mädchen und Frauen weiterhin stark eingeschränkt.

    Der Ausschluss von Frauen aus Ausbildungswegen wirkt sich langfristig auf das Bildungssystem aus. Betroffen sind sowohl Grundbildung als auch weiterführende Qualifikationen in vielen Regionen.

    Gesundheitswesen und Fachkräftemangel

    Im Gesundheitssektor fehlen laut dem «Deutschlandfunk» zunehmend qualifizierte Ärztinnen und Pflegekräfte im gesamten Land. Dies erschwert insbesondere die medizinische Versorgung von Frauen in vielen Provinzen.

    Die Abwanderung weiblicher Fachkräfte wird laut der «Zeit» als struktureller Trend im System beschrieben. Sowohl der Bildungs- als auch der Gesundheitssektor sind davon gleichermassen betroffen.

    Internationale Analysen verweisen auf eine fortgesetzte Verschlechterung der Versorgungslage in Afghanistan insgesamt. Die Entwicklung betrifft sowohl städtische und als auch ländliche Regionen ohne erkennbare Entspannung.

    Internationale Einschätzungen

    Internationale Organisationen warnen laut dem «SRF» vor langfristigen Folgen für die gesellschaftliche Infrastruktur. Die Einschränkungen für Frauen wirken sich demnach direkt auf zentrale staatliche Bereiche aus.

    Die Fachkräftesituation bleibt laut dem «Deutschlandfunk» bis mindestens 2030 kritisch eingeschätzt. Besonders der Verlust weiblicher Arbeitskräfte gilt als strukturell schwer ausgleichbar.

    Gesundheitsfachkräfte Afghanistan
    Afghanistan droht bis 2030 der Verlust tausender Fachkräfte. - keystone

    Auch die «Zeit» beschreibt anhaltende Einschränkungen beim Zugang zu höherer Bildung für Mädchen. Dies beeinflusst langfristig die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte in mehreren Sektoren.

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    Kommentare

    User #4610 (nicht angemeldet)

    Die Freiheit der Frauen ist ein sehr zentrales Thema, bei Bildung..........!!!

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