Südkorea untersucht mehr als 200.000 Sektenanhänger auf Coronavirus

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Südkorea,

Angesichts des sich rasch ausbreitenden Coronavirus in Südkorea untersuchen die Behörden des Landes mehr als 200.000 Mitglieder einer christlichen Sekte, von der der Ausbruch seinen Ausgang genommen hatte.

Desinfektionsmassnahmen am Bahnhof von Daegu
Desinfektionsmassnahmen am Bahnhof von Daegu - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Mehr als 1200 Infektionsfälle und zwölf Todesfälle landesweit.

Die Religionsgemeinschaft Shincheonji Church of Jesus habe den Behörden eine Liste ihrer rund 212.00 Mitglieder übergeben, teilte die Regierung in Seoul am Mittwoch mit. Diese sollten nun auf Symptome wie Fieber oder Atemwegserkrankungen untersucht werden und im Zweifelsfall zu Hause unter Quarantäne gestellt werden.

Südkorea hat die höchste Zahl an Coronavirus-Infektionen ausserhalb Chinas. Am Mittwoch meldeten die Behörden 284 neue Fälle, die Gesamtzahl stieg damit auf 1261, zwölf Menschen starben.

Die meisten Fälle in Südkorea stehen im Zusammenhang mit der Shincheonji-Sekte. Eine 61-jährige Anhängerin hatte trotz einer fiebrigen Erkrankung mindestens vier Gottesdienste der Glaubensgemeinschaft in der Millionenstadt Daegu besucht, bevor bei ihr das Coronavirus diagnostiziert worden war. Am Mittwoch meldeten die US-Streitkräfte einen ersten Fall des neuartigen Virus bei einem auf einem Stützpunkt nördlich von Daegu stationierten US-Soldaten.

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a
34 Interaktionen
«Beunruhigend»
a
«War lange zerrissen»

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