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    Papst würdigt Libanon als Beispiel für religiöse Koexistenz

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    Libanon,

    Der Papst lobt bei seinem Besuch den interreligiösen Dialog im krisengebeutelten Libanon.

    Papst Leo
    Leo rief in die Libanesen auf, als Beispiel voranzugehen. - keystone

    Papst Leo XIV. hat im Libanon eindringlich zum interreligiösen Dialog aufgerufen und das Land als Beispiel für die Koexistenz verschiedener Glaubensgemeinschaften gewürdigt.

    Das von Krieg und Krisen gebeutelte Land zeige, dass «Christen, Muslime, Drusen und unzählige andere zusammenleben und durch Respekt und Dialog ein geeintes Land aufbauen können», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einem interreligiösen Treffen in der Hauptstadt Beirut.

    «In einer Zeit, in der das Zusammenleben wie ein ferner Traum erscheinen mag, erinnern die Menschen im Libanon, die verschiedenen Religionen angehören, eindringlich daran, dass Angst, Misstrauen und Vorurteile nicht das letzte Wort haben und dass Einheit, Versöhnung und Frieden möglich sind», erklärte Leo.

    Friedensaufruf an alle Libanesen

    Dies ist nach den Worten des Pontifex jedoch nicht einfach – vor allem der Weg zum Frieden. Leo rief in diesem Zusammenhang die Libanesen auf, als Beispiel voranzugehen. Sie sollten «Friedensstifter» zu sein, um «Intoleranz zu bekämpfen, Gewalt zu überwinden, Ausgrenzung zu verbannend».

    Das Treffen fand am zentralen Märtyrerplatz in Beirut statt. Der Platz gilt als Symbol der Koexistenz der Religion. Dort stehen die berühmte Mohammed-al-Amin-Moschee und die Saint-George-Kathedrale direkt nebeneinander. Neben Leo sprachen Vertreter der verschiedenen Glaubensrichtungen.

    Wirtschaftskrise trifft den Libanon hart

    Der Libanon ist geprägt durch das Nebeneinander verschiedener Religionen. In dem Land leben Muslime – Sunniten und Schiiten – und Christen sowie weitere Religionsgemeinschaften wie etwa Drusen.

    Das Land durchlebt derzeit die schwerste Wirtschaftskrise seiner Geschichte, rund 60 Prozent der Bevölkerung leben in Armut. Vor allem die angespannte Sicherheitslage nach dem offenen Krieg zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel setzt dem Land schwer zu.

    Kommentare

    User #5176 (nicht angemeldet)

    Fürwahr, Papst Leo, der Libanon ist ein absolut vorbildliches Land. LOL.

    User #3619 (nicht angemeldet)

    Wieso sollen die Menschen das gleiche sehen, wie die es vorgaukeln? Jeder hat seine eigenen Erfahrungen und will diese auch weiterhin machen!

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