Nach Todesfall: Trump zeigt sich in KI-Video als Tiger-Bekämpfer
Ein 23-Jähriger stirbt nach einer Tiger-Attacke in einem britischen Wildpark. Jetzt sorgt Donald Trump mit einem bizarren KI-Video für Aufsehen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Ein 23-jähriger Brite wurde in einem Wildpark von einem Tiger getötet, nachdem er in dessen Gehege eingedrungen war.
- Donald Trump veröffentlichte kurz darauf ein KI-Video, in dem er einen Tiger besiegt und anschliessend umarmt.
- Die Familie des Verstorbenen trauert, bittet um Privatsphäre und fordert Respekt für die laufenden Untersuchungen.
Am Samstag starb der 23-jährige William Chapman in einem britischen Wildpark. Er war in das Gehege eines Tigers im Yorkshire Wildlife Park nahe Doncaster eingedrungen.
Noch vor Ort wurde sein Tod festgestellt.
Warum der junge Brite das Gehege betrat, ist bislang unklar. Doch während die Behörden die Umstände des Vorfalls klären müssen, sorgt US-Präsident Donald Trump mit einem KI-generierten Video für Aufmerksamkeit.
Donald Trump zeigt sich wie Opfer im Gehege – aber er gewinnt
Trump hat das KI-Video auf der Plattform «Truth Social» geteilt. Darin liegt er – wie das Opfer in Grossbritannien – zunächst am Boden, während ein Tiger zum Angriff ansetzt.
Doch statt vor der Raubkatze zu fliehen, schlägt der US-Präsident zurück: Er jagt dem Tier hinterher, überwältigt es und nimmt es am Ende sogar freundschaftlich in den Arm.
Familie trauert
Während Trump im KI-Video den Tiger bekämpft, trauert die Familie des verstorbenen Briten um ihren Sohn.
In einer öffentlichen Erklärung beschreibt sie William als «klugen, herzlichen und gewinnenden jungen Mann». Seine Angehörigen hätten ihn von ganzem Herzen geliebt – und er sie ebenso, berichtet die BBC.

Zugleich macht die Familie deutlich, dass William seit Jahren an einer schweren psychischen Erkrankung gelitten habe. Deshalb seien ihm starke Medikamente verschrieben worden.
Welche Rolle seine Erkrankung bei seinem Tod spielte, ist noch offen.
«Zutiefst beleidigende Medienhalte»
Besonders schwer wiegt für die Angehörigen offenbar die Aufmerksamkeit, die der Tod des Mannes auf sich zog.
In einer Erklärung heisst es: «Die Veröffentlichung und Verbreitung zutiefst beleidigender Medieninhalte fügt ihnen in einer ausserordentlich schwierigen Zeit grosses Leid zu.»
Auf Social Media kursieren Aufnahmen der Attacke, die den Mann sichtlich leidend zeigen. Gerade auf der Plattform X von Elon Musk werden sie ungehindert weiterverbreitet.
Ein Augenzeuge berichtete britischen Medien, Chapman sei mit Kopfhörern in den Ohren beim Gehege «hin und her gelaufen». Kurz darauf sei er ins Gehege gestiegen.
Ein Handyvideo, das mutmasslich von Chapman selbst aufgenommen wurde, soll zudem das Innere des Geheges zeigen. Darauf ist offenbar zu sehen, wie er sich über eine Rasenfläche dem Tiger nähert.

















