Auch Papst-Bruder hat Krebs - Jetzt in klinischer Behandlung
Nach Papst Leo XIV. (71) ist auch sein Bruder an Krebs erkrankt. Louis Prevost (74) wird laut seiner Ehefrau wegen eines Multiplen Myeloms behandelt.

Das Wichtigste in Kürze
- Louis Prevost (74), Bruder von Papst Leo XIV., hat ein Multiples Myelom.
- Der in Florida lebende Louis Prevost wird laut seiner Frau in einer Klinik behandelt.
- Papst Leo XIV. wurde am Dienstag wegen Lungenkrebs operiert.
Neben Papst Leo XIV. leidet auch einer seiner älteren Brüder nach Angaben von dessen Ehefrau unter einer Krebserkrankung. Der in Florida lebende Bruder des Kirchenoberhaupts, Louis Prevost, werde wegen eines Multiplen Myeloms in einer Klinik behandelt, sagte seine Ehefrau Deborah Prevost dem US-Sender CBS.
Bei einem Multiplen Myelom handelt es sich um eine bösartige Erkrankung, die die Blutbildung im Knochenmark beeinflusst. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe verändern sich dabei Zellen der eigenen Körperabwehr (Plasmazellen) anormal. Die Ursache ist nicht eindeutig geklärt. Zu den Risikofaktoren zählt ein hohes Lebensalter. Typische Folgen der Erkrankung sind oft Rückenschmerzen, Blutarmut und Nierenschäden.
Bei Papst Leo wurde Lungenkrebs festgestellt
Der Papst hatte sich am Dienstag in Rom einem Eingriff an der Lunge unterzogen. Danach teilten die behandelnden Ärzte mit, dass der 71-Jährige unter Lungenkrebs leidet.
Bei seinem Bruder Louis (74) war den Angaben von dessen Ehefrau zufolge bereits 2017 eine Krebsdiagnose gestellt worden. 2019 habe er sich einer Stammzellenbehandlung unterzogen, danach sei die Erkrankung lange Zeit unter Kontrolle gewesen. Wie es ihrem Mann derzeit geht, sagte sie nicht.

Die beiden Brüder hätten in der vergangenen Woche miteinander gesprochen. «Er rief an, um uns mitzuteilen, was passieren wird», berichtete Deborah Prevost bei CBS. Wie es dem Papst, der eigentlich Robert Francis Prevost heisst, nun geht, konnte sie nicht sagen. «Wir beten weiter und hoffen für beide auf das Beste.» Louis Prevost hatte zuvor in einem Interview mit der italienischen Zeitung «Corriere della Sera» zu Gebeten für seinen Bruder aufgerufen.















