Lockdown-Gegner rufen im neuseeländischen Auckland zum Protest. Ein einziger Demonstrant lässt sich blicken – die Polizei schickt ihn umgehend heim.
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Ein neuseeländischer Polizist im Einsatz. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Neuseeland befindet sich derzeit wieder im Lockdown.
  • Das Haus darf nur für überlebenswichtige Tätigkeiten verlassen werden.
  • Gegner rufen zum Protest auf – und scheitern kläglich.

Heute Freitag rufen neuseeländische Lockdown-Gegner zum Protest in Auckland auf. Den Appell teilt ein Instagram-Account für Verschwörungstheorien. Personen, «die das grössere Bild sehen», sollen sich daran beteiligen.

Wie «Newshub» berichtet, bekommt die Polizei rasch davon Wind. Noch vor dem Start der Demo postieren sich einige Ordnungshüter am Versammlungsort, der Queens Street.

Der Event wird laut einem Sprecher der Beamten buchstäblich zur Einmannshow: «Die Polizei war dort und hat nur mit einer Person gesprochen, die protestieren wollte.» Nach einem kurzen Gespräch ist diese aber den Corona-Einschränkungen nachgekommen und nach Hause gegangen.

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Die Columbo Street im neuseeländischen Christchurch während des Lockdowns. - dpa

Neuseeland ist derzeit wieder im Lockdown. Geschäfte sind grundsätzlich geschlossen. Das Haus darf nur für überlebenswichtige Tätigkeiten respektive Beschaffungen verlassen werden.

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