Verkauf

    Gemeinderat von Arth SZ treibt Verkauf des Elektrizitätswerks voran

    Keystone-SDA Regional
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    Schwyz,

    Die Stromtarife der Gemeindewerke Arth (gwa) sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Der Gemeinderat von Arth will deshalb konkrete Verkaufsverhandlungen für das Elektrizitätswerk aufnehmen, wie er am Donnerstag in einer Mitteilung bekanntgab.

    Die Strompreise der Gemeindewerke Arth SZ sorgten in der Bevölkerung für Kritik. Ein Verkauf des Gemeindewerke Arth (gwa) soll die Tarife senken. (Symbolbild)
    Die Strompreise der Gemeindewerke Arth SZ sorgten in der Bevölkerung für Kritik. Ein Verkauf des Gemeindewerke Arth (gwa) soll die Tarife senken. (Symbolbild) - Keystone/MICHAEL BUHOLZER

    Besonders die Tarife für die Netznutzung nahmen stärker zu als bei benachbarten Energieversorgern, während die Energietarife nach der Energiekrise weniger stark sanken. Das habe in der Bevölkerung zu «grossem Unmut» geführt, hiess es im Communiqué.

    Eine externe Analyse kam zum Schluss, dass die Tarifentwicklung aufgrund «struktureller Gegebenheiten» nicht erreicht werden könne. Gründe dafür seien höhere Investitionskosten, strengere regulatorische Vorgaben und steigende Verwaltungs- und Personalkosten.

    Der Gemeinderat prüfte deshalb verschiedene strategische Optionen, darunter Kooperationen, eine Verpachtung oder den Verkauf der Stromsparte. Nach einer «vertieften» Prüfung entschied er nun, verbindliche Angebote von potenziellen Käufern einzuholen, wie es hiess.

    Über die weiteren Verkaufsabsichten soll laut Mitteilung voraussichtlich im Juli informiert werden. Ein möglicher Verkauf würde den Stimmberechtigten vorgelegt. Als Abstimmungstermin ist der 28. Februar 2027 vorgesehen.

    Die Gemeindewerke Arth beschäftigen laut eigenen Angaben rund 30 Mitarbeitende und versorgen die Dorfschaften Arth, Oberarth und Goldau mit Strom und Wasser.

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    Kommentare

    User #2119 (nicht angemeldet)

    Bevölkerungrelevante Betriebe, dazu gehören auch EWs, sollten im Besitze des Staates sein und bleiben. D.h. der Staat (Bund, Kantone und Gemeinden) sollte auch dafür sorgen, dass die Kosten, Gebühren und Preise entsprechend tief gehalten werden können.

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