Krieg

    Israel und Iran: Autorinnen beschreiben Krieg in beiden Ländern

    Juli Rutsch
    Juli Rutsch

    Iran,

    Die WDR-Reporterin Isabel Schayani berichtet über die Menschen im Iran im aktuellen Krieg. Schriftstellerin Lee Yaron beschreibt Israels Ausnahmezustand.

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    Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel wurden in der Nähe von Beerscheva mehrere Menschen verletzt. (Archivbild) - keystone

    Nach Angriffen aus Israel ist die Lage im Iran dramatisch, wie der «WDR» berichtet. Viele Menschen fliehen aus Teheran, doch Strassen sind verstopft und Benzin ist rationiert.

    Isabel Schayani, «WDR»-Reporterin, hält intensiven Kontakt zu Betroffenen und beschreibt, dass derzeit viel Hoffnungslosigkeit und Angst vor Ort herrsche. Über 650 Menschen wurden laut Menschenrechtsorganisationen getötet, 2030 verletzt.

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    Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran werden bombardiert. - keystone

    Die iranische Regierung unterdrückt die eigene Bevölkerung, sagt Schayani laut «WDR». Unabhängige Medien sind im Iran kaum möglich, daher ist Schayanis Kontakt zu den Menschen besonders wertvoll.

    Chaos in Israel, Unsicherheit im Iran

    Die Schriftstellerin Lee Yaron spricht hingegen von einer Generation ohne Hoffnung auf Frieden in Israel. «Diese Art von Krieg haben wir noch nicht erlebt», sagt sie in einem Interview mit der «FAZ».

    Yaron sieht trotzdem eine historische Chance für Israel, wie aus dem Interview hervorgeht. Sie beschreibt, wie der Ausnahmezustand das Land prägt.

    Warst du schon einmal in Israel oder dem Iran?

    Die Angriffe haben in Tel Aviv jedoch grossen Schaden hinterlassen.

    Situation in beiden Ländern ist angespannt

    Im Iran gibt es laut der «Tagesschau» maximale Verunsicherung. Benzin ist derzeit knapp, das Internet oft abgeschaltet, Supermärkte leer.

    Trotzdem gibt es viel Solidarität unter den Menschen, berichtet Schayani. Wer keine Unterkunft mehr hat, erhält von anderen einen Schlafplatz.

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    Israels Hauptstadt Tel Aviv wird aus dem Iran massiv beschossen. - keystone

    Auch in Bäckereien wird das wenige Brot miteinander geteilt. Doch beide Seiten erleben einen Krieg, der bisherige Erfahrungen übersteigt.

    Experten warnen vor Eskalation

    Isabel Schayani beschreibt, dass viele Menschen aktuell nur schwer an Geld kommen. Nach israelischen Cyberangriffen funktionierten viele Geldautomaten nicht.

    Die internationale Gemeinschaft fordert nun Zurückhaltung und Dialog. Die Zukunft bleibt ungewiss, die Menschen suchen nach Antworten.

    Die Stimmen von Schayani und Yaron machen die Dimension des Konflikts greifbar.

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