Irans Präsident stellt Bedingungen für Ende von Angriffen

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Iran,

Irans Präsident Massud Peseschkian stellt Bedingungen für ein Ende von Luftangriffen auf Nachbarländer. In einer von der staatlichen Rundfunkagentur ausgestrahlten Videobotschaft sagte er, der Iran werde keine Raketen abfeuern und Nachbarländer angreifen, sofern von deren Territorium keine Attacken auf den Iran erfolgten. Er nannte jede Form der Unterstützung für Israel und die USA als «ehrlos».

ARCHIV - Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in einer öffentlichen Sitzung des Parlaments. (zu dpa: «Iran nennt Forderungen nach Kapitulation «absurd»») Foto: Vahid...
ARCHIV - Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in einer öffentlichen Sitzung des Parlaments. (zu dpa: «Iran nennt Forderungen nach Kapitulation «absurd»») Foto: Vahid... - Keystone/AP/Vahid Salemi

Zugleich entschuldigte er sich für die Angriffe auf Nachbarländer. «Diese Vorfälle waren das Ergebnis der chaotischen Situation nach dem Tod mehrerer hochrangiger Kommandeure, als die Streitkräfte führungslos waren und eigenständig handeln mussten», sagte er.

Peseschkians Aussage bedeutet, dass auch von US-Militärstützpunkten in der Region keine Angriffe auf den Iran erfolgen dürfen. Da solche Basen in mehreren Nachbarländern stationiert sind, würde die Bedingung faktisch auch die USA betreffen.

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Kommentare

User #7347 (nicht angemeldet)

Peseschkian als Übergangspräsident wäre wohl auch akzeptabel für die US Regierung und auch für Israel. Wenn er die Seiten wechselt. Sein Schutz und seiner Familie sollte garantiert werden von den USA und von Israel. Hauptsache der Iran ist wieder frei von den Mullahs und von ihrem Terrorregime. Hehehe. LOL.

User #2025 (nicht angemeldet)

Eine Frage, die sich stellt, ist, ob es Gründe gibt, ein Regime, das sein Volk unterdrückt und ausbeutet, insbesondere wenn es von dem autoritären Kreml unterstützt wird, nicht zu hinterfragen und gegebenenfalls Massnahmen zu ergreifen, um es zu verändern.

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