Krieg

Trümmerteile treffen Auto – Ein Toter in Dubai

Seit einer Woche tobt der Krieg zwischen dem Iran und Israel sowie den USA. Auch zahlreiche weitere Golfstaaten wurden Ziel iranischer Attacken.

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Im Iran-Krieg ist Ali Chamenei getötet worden. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor einer Woche griffen Israel und die USA den Iran an und starteten so den Krieg.
  • Beide Seiten zeigen sich weiterhin unnachgiebig.

Seit einer Woche tobt der Iran-Krieg. Israel und die USA haben zuerst den Iran angegriffen. Das Land reagiert mit Gegenschlägen, auch auf andere Golfstaaten. Dadurch strandeten tausende europäische Auswanderer und Touristen.

Bereiten dir die Auswirkungen des Iran-Kriegs Sorgen?

Alle Neuigkeiten liest du hier im Ticker:

Feuerball über Teheran: Öldepot bei Angriffen getroffen

21.20: Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars, die mit den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) verbunden ist, wurde ein Öldepot im Süden von Teheran getroffen. Dies berichtet die «BBC».

Als Reaktion sei die Ölanlage im israelischen Haifa mit Raketen beschossen worden, so die IRGC in einer Mitteilung.

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Flammen steigen aus einem Öllager südlich der Hauptstadt Teheran auf, als die Stadt während der Angriffe der USA und Israels am Samstag, dem 7. März 2026, getroffen wird. - keystone

Dies geschah, nachdem die israelischen Streitkräfte (IDF) kurz zuvor angekündigt hatten, eine «Welle von Angriffen» auf die Stadt begonnen zu haben.

Das israelische Militär hat nach Angaben eines Militärsprechers erstmals die nationalen Ölreserven des Irans in Teheran angegriffen. Ein Militärsprecher sagte, dies sei ein Teil der Massnahmen gegen Einrichtungen der iranischen Führung. Es seien etwa 30 Öltanks angegriffen worden.

Trump nennt im Iran-Krieg gefallene US-Soldaten «Helden»

20.52: US-Präsident Donald Trump nimmt heute an der Überführung der sechs im Iran-Krieg gestorbenen US-Soldaten teil. Er reiste dafür zum Luftwaffenstützpunkt Dover im US-Bundesstaat Delaware, wo er auf die Familien der Gefallenen treffen soll.

Donald Trump
Donald Trump steigt am Samstag, 7. März 2026, auf der Dover Air Force Base aus der Air Force One. - keystone

Trump bezeichnete die gefallenen Soldaten bei einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Florida kurz zuvor als «grossartige Helden». Er versprach in dem Zuge auch, dass die USA die Zahl der eigenen Toten in dem Krieg auf ein «Minimum» begrenzen würden.

Die sechs Soldaten wurden nach Angaben des US-Militärs alle in der ersten Woche des Krieges bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet.

Behörden in Dubai: Trümmerteile treffen Auto – Ein Toter

20.07: Die Behörden in der emiratischen Metropole Dubai geben auf X bekannt, dass herabfallende Trümmerteile aus einer Luftabwehr auf ein Fahrzeug gefallen sind.

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Herabfallende Trümmerteile haben in Dubai ein Auto getroffen. Eine Person ist verstorben. - Screenshot X: @DXBMediaOffice

Dadurch sei eine Person ums Leben gekommen.

Neue Angriffe in Emiraten und Saudi-Arabien

19.20: Irans Angriffe in den Golfstaaten halten an. In der emiratischen Metropole Dubai habe es einen weiteren «Zwischenfall» gegeben, teilte das Medienbüro der Stadt mit. Nach einem abgewehrten Angriff seien Trümmerteile in die Fassade eines Gebäudes an der Marina gestürzt. Opfer habe es nicht gegeben.

Im Internet kursierten Videos, die zeigen, wie Rauch aufsteigt an einem Wolkenkratzer. Es soll sich um einen bekannten, fast 400 Meter hohen und bewohnten Wolkenkratzer handeln, der zu den höchsten Gebäuden der Stadt zählt. Die Behörden teilten nicht mit, welches Gebäude betroffen war.

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In Dubai sind Trümmerteile in die Fassade eines Wolkenkratzers gestürzt. - Screenshot X: @FaytuksNetwork

Saudi-Arabiens Verteidigungsministerium teilte mit, eine Rakete sei in einem unbewohnten Gebiet in Nähe der US-Militärbasis nahe der Hauptstadt Riad niedergegangen. Opfer oder Schäden habe es nicht gegeben.

Edelweiss fliegt über 400 Passagiere in die Schweiz

19.07: Der Krieg im Iran hat die Schweizer Fluggesellschaften und das Aussendepartement auch eine Woche nach dem Beginn der Angriffe durch Israel und die USA beschäftigt. Am Samstag brachte Edelweiss mit zwei Flugzeugen 404 Passagiere aus dem Oman in die Schweiz. 4000 Schweizer Reisende möchten noch ausreisen.

Die beiden Direktflüge von Maskat und Salalah nach Zürich-Kloten ermöglichten blockierten Reisenden die Rückkehr aus dem Nahen Osten in die Schweiz. Um die Kapazitäten zu erhöhen, habe sie den für dieses Wochenende regulär geplanten Flug aus dem Oman nach Zürich auf zwei separate Flüge aufgeteilt, meldete die Edelweiss auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Zwei Sonderflüge mit 404 Passagieren der Fluggesellschaft Edelweiss sind am Samstag aus dem Oman nach Zürich gestartet. (Archivbild)
Zwei Sonderflüge mit 404 Passagieren der Fluggesellschaft Edelweiss sind am Samstag aus dem Oman nach Zürich gestartet. (Archivbild) - KEYSTONE/ANDREAS BECKER

Die beiden Flüge fanden gemäss Edelweiss in Abstimmung mit dem eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) statt. Ein Teil der zusätzlichen Sitzplätze sei dem EDA überlassen worden. Laut dem EDA hätten sich die Flüge auch an Reisende in den Vereinigten Arabischen Emiraten gerichtet.

Nicht alle der total 474 zur Verfügung stehenden Plätze waren letztlich besetzt, wie aus den Angaben der Edelweiss zu erfahren war. Insgesamt seien 70 Plätze leer geblieben. Alles verlief reibungslos, wie Edelweiss-Sprecher Andreas Meier am Abend auf Anfrage weiter sagte.

Unter den 404 Passagieren befanden sich gemäss einem Sprecher der Edelweiss 215 Schweizer Staatsbürgerinnen und -bürger. Die beiden Flüge waren am frühen Samstagmorgen im Oman gestartet und landeten um 16:30 und 18:30 Uhr in Zürich. Der Flug aus Salalah legte in Hurghada in Ägypten einen geplanten Zwischenhalt zum Auftanken ein. Weitere Flüge waren am Samstag von Emirates und Ethiad in Richtung Schweiz geplant.

USA sehen Iran hinter Drohnenangriff in Aserbaidschan

18.47: Auch die US-Regierung sieht den Iran hinter einem Drohnenangriff auf Aserbaidschan am Donnerstag.

Es handele sich dabei um eine eklatante Verletzung der Souveränität des Landes und eine «unnötige Eskalation der Aggression» des Irans, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums in Washington laut einer Mitteilung.

«Angriffe auf das Gebiet unserer Partner sind inakzeptabel und werden mit entschlossener Unterstützung der USA für diese Partner beantwortet werden», hiess es darin.

Aserbaidschan
Ein Flughafen von Aserbaidschan wurde am Donnerstag von Drohnen angegriffen. - X / @EliAfriatISR

Der Iran hat auf die seit einer Woche laufenden massiven Angriffe Israels und der USA mit dem Beschuss von Nachbarländern reagiert. Besonders betroffen sind die Staaten in der Golfregion. Aber auch der nördliche Nachbar Aserbaidschan meldete am Donnerstag einen Vorfall.

Nach Angaben der Regierung war in der autonomen Exklave Nachitschewan eine Drohne in die Abfertigungshalle eines Flughafens eingeschlagen und eine weitere in der Nähe eines Schulgebäudes abgestürzt. Baku machte Teheran dafür verantwortlich und drohte mit Vergeltung. Der iranische Generalstab wies die Vorwürfe zurück.

Emiratischer Präsident: «Wir befinden uns im Krieg»

18.37: Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sajid, hat sich angesichts der iranischen Angriffe mit eindringlichen Worten an sein Volk gewandt. «Wir befinden uns im Krieg», sagte Mohammed dem Fernsehsender Abu Dhabi TV bei einem Besuch Verletzter im Krankenhaus in der Hauptstadt.

Er habe auch eine Botschaft an die Feinde: «Die Emirate haben ein dickes Fell und bitteres Fleisch, wir sind keine leichte Beute.» Das Land sei zwar «attraktiv, wunderschön und ein Vorbild», davon dürften sich die Gegner der Emirate aber nicht täuschen lassen. «Ich verspreche allen, dass wir stärker denn je (aus diesem Krieg) hervorgehen werden.»

Mohammed bin Zayed Al Nahyan
Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan. (Archivbild) - keystone

Die Emirate stehen wie die weiteren Golfstaaten seit einer Woche unter Beschuss durch den Iran, der unter anderem mit Angriffen auf US-Militärbasen auf amerikanisch-israelische Militärschläge reagiert. Die Emirate wurden im Vergleich zu den anderen Golfstaaten bisher am häufigsten angegriffen. Die Flugabwehr des Landes fing nach eigenen Angaben bisher rund 200 Raketen, 1'100 Drohnen und mehrere Marschflugkörper ab.

US-Streitkräfte verlegen Bomber nach Grossbritannien

18.12: Die US-Streitkräfte haben weitere Langstreckenbomber nach Grossbritannien verlegt. Das Verteidigungsministerium in London bestätigte am Nachmittag, dass die USA britische Stützpunkte für «spezifische Verteidigungsoperationen» im Iran-Krieg nutzten. Nachdem am Freitag der erste Militärflieger des Typs B-1 Lancer in Gloucestershire angekommen war, erreichten am Samstag drei weitere die RAF-Basis Fairford, wie britische Medien übereinstimmend berichteten.

Die Verteidigungsoperationen sollen den Iran daran hindern, Raketen in die Region abzufeuern und damit britische Leben in Gefahr zu bringen, wie das Ministerium auf der Plattform X schrieb. Einer der britischen Stützpunkte auf Zypern war im Verlauf des Krieges von einem Angriff getroffen worden.

B1-B Lancer-Bomber
Ein B1-B Lancer-Bomber der US-Luftwaffe landet am Samstag, dem 7. März 2026, auf dem RAF-Stützpunkt Fairford in Gloucestershire, England. - keystone

Die britische Luftwaffe setzt im Mittleren Osten Kampfjets ein, um Drohnen und Raketen abzufangen. Zudem soll in der kommenden Woche der Zerstörer «HMS Dragon» in die Region verlegt werden. Für den Flugzeugträger «HMS Prince of Wales» wurde die Bereitschaftszeit verkürzt, wie die BBC mit Verweis auf eine Quelle im Verteidigungsministerium mitteilte. Eine Entscheidung über eine Verlegung in die Kriegsregion sei aber noch nicht getroffen worden.

Die US-Nutzung britischer Stützpunkte war zu Beginn des Krieges hitzig diskutiert worden, weil Premierminister Keir Starmer erst mit Verzögerung die Genehmigung erteilt hatte. Das hatte US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Unter der Woche hatte Starmer seinen Kurswechsel damit begründet, dass sich die Situation verändert und der Iran inzwischen Drohnen und Raketen auf Länder abgefeuert habe, die ihn nicht angegriffen haben.

Chamenei-Nachfolger soll in den nächsten 24 Stunden gewählt werden

17.50: Die iranische Expertenversammlung wird innerhalb eines Tages zusammentreten, um einen neuen Obersten Führer zu wählen. Das teilte das Versammlungsmitglied Ayatollah Mozafari mit, der von iranischen Medien zitiert wurde, wie «Sky News» berichtet.

Ali Chamenei
Ajatollah Ali Chamenei wurde laut Israel, den USA und iranischen Staatsmedien getötet. (Archivbild) - keystone

Ajatollah Ali Chamenei wurde bei den ersten US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran am vergangenen Wochenende getötet. Der Oberste Führer des Iran hat in allen Staatsangelegenheiten das letzte Wort.

Die 88 Mitglieder der Expertenversammlung entscheiden darüber, wer nach Chamenei Tod diese Rolle übernehmen wird.

Berichte über Explosionen in Bahrain und Abu Dhabi

17.20: Am späten Samstagabend Ortszeit waren weitere Explosionen in Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu hören, wie «CNN» berichtet. Dies, obwohl der iranische Präsident zuvor angedeutet hatte, dass die Angriffe im Golf eingestellt würden.

Zeugen berichteten von einer Reihe lauter Explosionen in Bahrain. Es war zunächst unklar, ob diese durch Einschläge oder Abfangmanöver verursacht wurden. Die offizielle iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete demnach von «massiven Explosionen auf US-Stützpunkten in Bahrain».

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Ein von Vantor zur Verfügung gestelltes Satellitenbild zeigt die Schäden durch einen Drohnenangriff auf ein Hochhaus in Manama, Bahrain, am 2. März 2026. - keystone

Unterdessen berichten CNN-Mitarbeitende in Katar von einer Reihe lauter Knalle, und auch in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, wurden mindestens drei laute Explosionen gemeldet

Der Nationale Sicherheitsrat der Vereinigten Arabischen Emirate veröffentlichte auf X die Meldung: «Die Luftabwehrsysteme reagieren derzeit auf eine Raketenbedrohung» und riet den Menschen, «an einem sicheren Ort zu bleiben».

Kurden im Irak melden erneute Angriffe

16.36: Im Zuge der Eskalation im Iran gerät auch die kurdische Minderheit im benachbarten Irak weiter unter Beschuss. In Erbil, der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion im Nordosten, wurde gestern Abend eine Drohne abgefangen. Herabfallende Trümmerteile hätten ein Hotel getroffen, sagten Kurdenvertreter der Deutschen Presse-Agentur. Videos nach dem Angriff zeigten Rauchwolken an dem Hotel und Einsatzfahrzeuge. Opfer gab es örtlichen Berichten zufolge nicht.

Kurz zuvor hatte die US-Botschaft im Irak gewarnt, dass Iran-treue Milizen im Land Hotels in der Kurdenregion angreifen könnten, in denen sich vielfach ausländische Reisende aufhalten. In der Provinz Sulaimanija wurde zudem eine Drohne abgeschossen, wie kurdische Quellen bestätigten. Opfer habe es nicht gegeben.

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Luftabwehrsysteme fangen eine Drohne in der Nähe des US-Konsulats und des internationalen Flughafens von Erbil in der Region Kurdistan im Irak am 3. März 2026 ab. - keystone

Eine Iran-treue Miliz beanspruchte den Angriff für sich. Diese bekannte sich in vergangenen Tagen zu mehreren Attacken in der Provinz Erbil im Nordosten. Die mit Teheran verbündeten Milizen erklärten, innerhalb von 24 Stunden etwa zwei Dutzend Einsätze mit Drohnen und Raketen in der Region durchgeführt zu haben.

Die Angriffe folgen auf teils widersprüchliche Berichte, dass die USA die iranischen Kurden im Irak möglicherweise für eine Bodenoffensive im Iran gewinnen will. Iraks Kurden betrachten solche Pläne aber mit Skepsis und haben erklärt, ihr Gebiet dürfe nicht zur Startrampe für Angriffe auf benachbarte Länder werden. Das Weisse Haus hat die Berichte als falsch zurückgewiesen.

Die irakische Regierung in Bagdad will sich nach eigener Darstellung an ein bestehendes Sicherheitsabkommen mit dem Iran halten und verhindern, dass Kämpfer aus dem Irak die Grenze überwinden. Örtlichen Berichten zufolge trafen in der Region auch irakische Grenzsoldaten ein, die jegliche Versuche verhindern sollen, in den Iran vorzudringen.

Noch gut 4000 Reisende in Nahost auf Travel-Admin-App registriert

15.51: Eine Woche nach dem Ausbruch der kriegerischen Auseinandersetzungen waren gemäss dem Bund am Samstag noch gut 4000 Schweizer Reisende im Nahen Osten auf der Travel-Admin-App registriert. Das sind deutlich weniger als noch am Tag zuvor.

Exakt 4039 Reisende, davon 2500 in den Vereinigten Arabischen Emiraten, warteten am Samstagmittag gemäss den neusten Zahlen des eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) noch auf die Ausreise aus der Golfregion.

Noch am Vortag hatte das EDA von 5200 Personen gesprochen, die in der Travel-Admin-App Hilfe bei der Ausreise aus der Region suchten. Dass die Anzahl Personen gesunken ist, dürfte auch mit den beiden Flügen der Gesellschaft Edelweiss vom Samstag zusammenhängen.

Die Edelweiss brachte am Samstag gemäss eigenen Angaben und in Abstimmung mit dem EDA total 404 Passagiere aus dem Oman nach Zürich. Unter den Passagieren befanden sich demnach 250 Schweizer Staatsbürgerinnen und -bürger. Die beiden Flugzeuge starteten am Samstagmorgen im Oman und wurden am frühen Samstagabend in Zürich-Kloten erwartet.

Edelweiss hatte für diese Aktion ihre Kapazitäten erhöht und ihren für dieses Wochenende regulär geplanten Flug aus dem Oman auf zwei separate Flüge aufgeteilt, wie ein Sprecher der Gesellschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA meldete.

Ein erster Sonderflug, durchgeführt von der Swiss, war am Donnerstagnachmittag aus Maskat mit 211 Schweizer Reisenden an Bord in Zürich gelandet. Weitere Spezialflüge waren Stand Samstagnachmittag von Swiss und Edelweiss nicht angesetzt.

Saudi-Arabien und Pakistan beraten über gemeinsame Verteidigung

15.21: Angesichts der Raketenangriffe aus Iran haben der saudische Verteidigungsminister und das Militär der Atommacht Pakistan über die Umsetzung eines gemeinsamen Verteidigungsabkommens gesprochen. Bei seinem Treffen mit dem pakistanischen Armeechef Asim Munir habe man besprochen, welche Massnahmen nötig seien, um die iranischen Angriffe auf Saudi-Arabien zu stoppen, sagte der saudische Verteidigungsminister Chalid bin Salman auf X. Weitere Details wurden nicht genannt.

Trump hat offenbar «ernsthaftes Interesse» an Bodentruppen-Einsatz

15.06: Wie «NBC» berichtet, denkt Donald Trump über einen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran nach. Der Sender beruft sich dabei auf mehrere Quellen – unter anderem aus dem Umfeld des US-Präsidenten.

Trump habe in inoffiziellen Gesprächen «ernsthaftes Interesse» geäussert, US-Soldaten auf iranischem Boden einzusetzen. Demnach ginge es darum, ein kleines Kontingent für gezielte strategische Einsätze in den Iran zu entsenden.

Dem Sender zufolge sei aber eine endgültige Entscheidung dazu noch nicht gefallen. Die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, weist diesen Bericht scharf zurück.

USA Soldaten Trump
US-Soldaten bei einer Übung. - keystone

Das seien «Annahmen von anonymen Quellen», die nicht zum Team für Nationale Sicherheit des US-Präsidenten gehörten. «Präsident Trump hält sich immer alle Optionen offen. Aber jeder, der unterstellt, er bevorzuge die eine oder andere Option, beweist damit, dass er keinen wirklichen Platz am Verhandlungstisch hat», so die Sprecherin.

Klar ist: Trump hat einen Bodentruppen-Einsatz bisher öffentlich nicht ausgeschlossen.

Hardliner attackieren Irans Präsident nach Entschuldigung

14.35: Irans Präsident Massud Peseschkian löst mit seiner Entschuldigung bei Nachbarstaaten für Angriffe im eigenen Land Kritik aus. Hardliner werfen ihm vor, Schwäche zu zeigen, den nationalen Stolz zu verletzen und dem Land zu schaden.

Der Abgeordnete Dschalah Raschidi-Kutschi schrieb auf der Plattform X: «Mit allem Respekt, Herr Präsident, eine Entschuldigung wird ausgesprochen, wenn ein Fehler gemacht wurde (...) Aber wir haben keinen Fehler gemacht.» Raschidi-Kutschi warf dem Präsidenten vor, seine Botschaft habe keinerlei Zeichen von Autorität gehabt und sei nur schwach gewesen – was Text, Ausdruck und Körpersprache betreffe.

Peseschkian hatte sich in einer Video-Botschaft für frühere Angriffe auf Nachbarländer entschuldigt. «Diese Vorfälle waren das Ergebnis der chaotischen Situation nach dem Tod mehrerer hochrangiger Kommandeure, als die Streitkräfte führungslos waren und eigenständig handeln mussten», sagte er.

Peseschkian
Irans Präsident Massud Peseschkian. (Archivbild) - keystone

Der den Hardlinern zugerechnete Parlamentarier Mohammad Manan-Raisi schrieb auf X: «Ihre befremdliche Entschuldigung bei den Nachbarländern hat allgemeines Bedauern ausgelöst (...) Die Angriffe unserer Streitkräfte geben keinerlei Anlass für eine derart erniedrigende Entschuldigung Ihrerseits.» Manan-Raisi forderte Präsident Peseschkian auf, «sich umgehend beim Volk für diese erniedrigende Haltung» zu entschuldigen.

Das zu den islamistischen Medien gehörende Nachrichtenportal Raja News schrieb: «Die jüngste Fernsehansprache des Präsidenten zeigt, dass der Beraterkreis der Regierung immer noch einer Bettel-Diplomatie führt.» Eine Rede, die eigentlich ein Symbol des nationalen Widerstands sein sollte, wurde leider zu einer Aussendung von Schwächesignalen. «Nehmt ihm einfach das Mikrofon weg», hiess es weiter.

Aus Sicht des israelischen Iran-Experten Raz Zimmt könnten die Attacken von radikalen Kreisen auf eine Verschärfung der Machtkämpfe an der Spitze in der Zeit nach dem getöteten Revolutionsführer Ali Chamenei hindeuten.

Arabische Liga plant morgen Notfallsitzung

13.52: Die Arabische Liga plant morgen eine Notfallsitzung zu den iranischen Angriffen unter anderem in der Golfregion. Die Sitzung per Video-Schalte sei am Sonntagmittag geplant, sagte der Vize-Generalsekretär Hussam Saki gegenüber dem staatlichen ägyptischen Fernsehsender Al-Kahera-News.

Die staatliche Nachrichtenseite «Al-Ahram» berichtete, das Treffen komme auf Gesuch Saudi-Arabiens. Auch Saudi-Arabiens Staatsfernsehen berichtete von dem geplanten Treffen.

Mohammed bin Salman
Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman. - keystone

Im Zuge der amerikanisch-israelischen Militärschläge im Iran reagiert das Land seit einer Woche mit Angriffen im Nahen Osten unter anderem auf US-Militärstützpunkte, aber auch auf zivile Ziele wie Flughäfen und Wohngebäude. In rund einem Dutzend arabischen Ländern kamen es seitdem zu Angriffen. Besonders viele davon meldeten Golfstaaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar.

Die Arabische Liga umfasst 22 Mitglieder, die sich bei internationalen Konflikten in Stellungnahmen zwar oft einheitlich äussern, aber eher selten konkrete Schritte beschliessen.

Nach Irans Entschuldigung: Weiter Angriffe in Golfregion

12.59: Trotz einer Entschuldigung von Irans Präsident Massud Peseschkian für Angriffe in der Golfregion dauern die Attacken dort an. Mehrere Golfstaaten teilten heute erneut mit, sie hätten Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt. Dabei standen unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar unter Beschuss.

Trump droht weiteren hochrangigen Vertretern Irans

12.39: US-Präsident Donald Trump droht in einem Beitrag auf Truth Social, dass im Krieg gegen den Iran weitere hochrangige Vertreter des iranischen Regimes ins Visier geraten werden. «Heute wird Iran sehr hart getroffen!», schreibt er auf seiner Plattform.

Donald Trump Iran
Donald Trump kündigt an, dass der Iran heute «sehr hart getroffen» wird. - Screenshot Truth Social

Zudem verspottet er den Iran in seinem Post: Mit der Entscheidung, seine Nachbarn nicht mehr anzugreifen, habe sich der Iran vom «Mobber des Nahen Ostens» zum «Loser des Nahen Ostens» entwickelt.

Israel bombardiert weiter Hisbollah im Libanon

12.15: Die israelische Armee hat ihre Angriffe auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon in der Nacht zu Samstag fortgesetzt. Es seien Raketenwerfer, Waffenlager und andere militärische Anlagen der Schiiten-Miliz im Süden des Landes und in der östlichen Bekaa-Ebene bombardiert worden, schrieb die Armee auf Telegram.

Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von insgesamt 26 Toten. Die vom Iran unterstützte Hisbollah feuert seit dem vergangenen Wochenende erstmals seit dem Beginn einer Waffenruhe im November 2024 wieder regelmässig Raketen auf israelische Ziele ab.

Flugverkehr in Golfregion weiter gestört

12.13: Der Flugverkehr in der Golfregion wird weiter durch den Iran-Krieg gestört. Da der katarische Luftraum weiterhin gesperrt sei, seien die Flüge von Qatar Airways ausgesetzt, teilte die Fluggesellschaft auf X mit.

Katar Fluverkehr
Der Flugverkehr in der Golfregion ist weiter gestört. - keystone

Man hoffe, am Sonntag unter anderem wieder nach Frankfurt fliegen zu können. Am Morgen hatte das katarische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine auf das Staatsgebiet gerichtete Rakete abgefangen worden sei.

Der Flugraum über Bahrain sei ebenfalls gesperrt, gab der internationale Flughafen des Landes auf X bekannt. Auch im Irak kündigte die Behörde für zivile Luftfahrt an, dass die Schliessung des Luftraums verlängert werde.

Flugbetrieb in Dubai läuft teilweise wieder

12.09: Am frühen Samstagmorgen musste der Flugbetrieb am Flughafen in Dubai wegen Angriffen aus dem Iran ausgesetzt werden. Seit dem Vormittag ist dieser zumindest teilweise wieder in Betrieb, wie die Nachrichtenagentur «AFP» berichtet.

Greifen Huthis in den Krieg ein?

11.33: Laut der «New York Times» erwägt die dem Iran nahe stehende Huthi-Miliz im Jemen, in den Iran-Krieg einzugreifen. Ein hochrangiger Vertreter der Gruppe erklärte, man habe «den Finger am Abzug».

«Die Ausweitung des Konflikts auf andere Länder, darunter auch den Jemen, ist nur eine Frage der Zeit», erklärte er. Am Ende würden die USA der «grösste Verlierer» sein.

«Wenn Sie jetzt nicht aufhören, wird Teheran zu Gaza»

11.16: Da der Iran eine fast vollständige Internetsperre verhängt hat, sind die Informationen aus dem Land bruchstückhaft und schwer zu überprüfen. Dennoch konnte die britische Zeitung «The Guardian» an Aussagen einiger iranischer Zivilisten gelangen.

Iran Zivilisten
Ein iranischer Mann hisst die iranische Nationalflagge inmitten der Trümmer eines beschädigten Polizeistationsgebäudes im Zentrum von Teheran, Iran, am 4. März 2026. - keystone

«Seit Beginn des Krieges habe ich zum ersten Mal echte Angst um meine iranischen Mitbürger», sagt eine Frau, welche die Zeitung Zahra nennt. «Wir sind gefangen zwischen einem Regime, das uns mit Maschinengewehren tötet, und einer ausländischen Macht, die uns wahrscheinlich als Kollateralschaden betrachtet.»

Die anfängliche Freude darüber, dass die Führer den Preis für ihr Regime zahlen müssten, verwandle sich allmählich in Angst. «Wer wird im freien Iran übrig bleiben, wenn wir alle getötet werden?», fragt Zahra.

«Wenn sie jetzt nicht aufhören, wird Teheran zu Gaza», sagt ein 36-Jähriger, der aus der Stadt geflohen ist. Es mache ihn traurig, dass die meisten Menschen in seinem Umfeld mit dieser Situation zufrieden seien, «sowohl die Regimeanhänger als auch die Regimegegner. Beide aus unterschiedlichen Gründen. Niemand kümmert sich um unschuldige Menschenleben», sagt Farzad.

Iran Krieg Teheran
Rauch steigt nach einem Luftangriff im Zentrum von Teheran, Iran, am 6. März 2026 auf. - keystone

Ein Reporter aus dem Osten Teherans erzählt dem «Guardian»: «Wir wurden nicht getroffen, aber ich dachte, die Decke würde auf mich fallen und ich würde sterben. Ich bin am Boden zerstört, meine geliebte Stadt so zerstört zu sehen.»

Schäden an Kliniken und Flughafen im Iran gemeldet

11.07: Die iranischen Staatsmedien berichten nach Luftangriffen von schweren Schäden im ganzen Land. Betroffen seien unter anderem zwei Spitäler in der Provinz Chuzestan im Südwesten des Landes.

Laut Staatsfernsehen wurden das medizinische Zentrum Rasi in der Stadt Ahwaz und das Imam-Ali-Spital in Andimeschk durch Druckwellen nach Explosionen erheblich beschädigt. Unabhängige Bestätigungen dafür gibt es bislang nicht.

Laut der staatlichen Rundfunkagentur Irib war auch der Inlandsflughafen Mehrabad im Westen von Teheran Ziel von Angriffen. Medienberichte zeigen Brände und grosse Schäden an dem Flughafen. Die Autobahn, die dorthin führt, ist demnach blockiert. Auch Militäranlangen in Teheran sowie in Zentral-, West- und Nordwestiran seien attackiert worden.

Iran Krieg
Irans Oberster Führer Ali Chamenei wurde am Samstag getötet. - keystone

Der Ausfall des Inlandsflughafens zählt zu den Gründen, warum die Beisetzung des vor einer Woche getöteten Religionsführers, Ajatollah Ali Chamenei, verschoben wurde. Chamenei soll im Imam-Resa-Mausoleum in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden

Iran: Aufrufe zur Kapitulation «absurd»

09.59: Irans Präsident Massud Peseschkian nennt Aufrufe zur Kapitulation «absurd». In einer vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Video-Botschaft sagte er, «die Spekulationen über eine mögliche Kapitulation des Landes sind absurd und die Feinde können solche Träume mit ins Grab nehmen.»

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erklärt, er wolle kein Abkommen mit dem Iran mehr abschliessen. Stattdessen müsse es auf eine «bedingungslose Kapitulation» hinauslaufen.

Irans Präsident stellt Bedingungen für Ende von Angriffen

09.30: Irans Präsident Massud Peseschkian stellt Bedingungen für ein Ende von Luftangriffen auf Nachbarländer. Laut der staatlichen Rundfunkagentur Irib erklärte er, der Iran werde keine Raketen abfeuern und Nachbarländer angreifen, sofern von deren Territorium keine Attacken auf den Iran erfolgten. Zugleich entschuldigte sich Peseschkian für die Angriffe.

Irans Präsident Massud Peseschkian.
Irans Präsident Massud Peseschkian. - keystone

Peseschkians Aussage bedeutet, dass auch von US-Militärstützpunkten in der Region keine Angriffe auf den Iran erfolgen dürfen. Da solche Basen in mehreren Nachbarländern stationiert sind, würde die Bedingung faktisch auch die USA betreffen.

Gewaltige Brände am internationalen Flughafen in Teheran

08.04: Israels Luftwaffe flog ihrerseits eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran. Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad.

Auch auf sozialen Medien wurden Videos verbreitet, die Explosionen am Flughafen zeigen sollen.

Israels Armee meldet weiteren Raketenangriff des Irans

07.09: Israel ist nach Armeeangaben am frühen Morgen erneut mit Raketen aus dem Iran angegriffen worden. Wieder musste die Luftabwehr aktiviert werden, wie das Militär mitteilte. Kurz darauf gab es Entwarnung, die Bevölkerung dürfe die Schutzräume wieder verlassen, hiess es.

In der Nacht hatte Israels Armee wiederholt Angriffe der Islamischen Republik gemeldet. Berichte über Verletzte gab es nicht. Israels Luftwaffe flog ihrerseits eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran. Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad.

Trump: Egal, ob der Iran eine Demokratie wird

03.10: Wie geht es im Iran nach der Tötung des Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei weiter? Donald Trump sprach in einem Interview mit dem US-Sender CNN darüber.

«Der Iran ist nicht mehr dasselbe Land wie vor einer Woche», sagt der US-Präsident. «Vor einer Woche waren sie mächtig, jetzt sind sie kastriert.» Und Trump will bei der Wahl der neuen Führung im Iran beteiligt sein. «Das wird ganz einfach funktionieren.»

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Donald Trump will bei der Wahl des nächsten iranischen Führers mitreden. - keystone

Eine Präferenz scheint er nicht zu haben, auch ein religiöser Anführer scheint eine Option zu sein: «Es kommt auf die Person an. Ich habe nichts gegen religiöse Führer.»

«CNN» fragt nach, ob Trump darauf bestehen wird, dass der Iran ein demokratischer Staat wird. «Nein, ich sage, es muss einen Führer geben, der fair und gerecht ist, der gute Arbeit leistet. Und der die USA und Israel gut behandelt.»

Saudi-Arabien: Drohnenangriff auf Ölfeld abgewehrt

03.00: Saudi-Arabien hat nach Behördenangaben einen Drohnenangriff des Irans auf das riesige Ölfeld Schaiba abgewehrt. Es seien sechs Drohnen abgefangen und zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Wie die saudische Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher berichtete, wurde zudem erneut eine auf den Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan abgefeuerte ballistischen Rakete abgefangen.

Drei Unifil-Soldaten bei Beschuss im Libanon verletzt

02.45: Infolge der Kämpfe im Libanon zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz sind drei Soldaten der UN-Beobachtermission Unifil in ihrem Stützpunkt verletzt worden. Ein Schwerverletzter sei zur Behandlung in ein Spital in der libanesischen Hauptstadt Beirut gebracht worden. Die beiden anderen Verletzten würden in einer Unifil-Einrichtung behandelt, teilte die Mission der Vereinten Nationen mit.

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Im Libanon wurden drei Unifil-Soldaten verletzt. (Archivbild) - keystone

«Es ist inakzeptabel, dass Friedenstruppen, die vom Sicherheitsrat beauftragte Aufgaben erfüllen, angegriffen werden», erklärte Unifil. Jeder Angriff auf Unifil-Truppen stelle einen schweren Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht dar. Unifil teilte nicht mit, welche Kriegspartei für den Vorfall verantwortlich war.

Organisation: 20'000 Seeleute sitzen im Persischen Golf fest

02.35: Wegen des Iran-Kriegs sitzen im Persischen Golf nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) rund 20'000 Seeleute an Bord von Schiffen fest.

Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete das als inakzeptabel und wies auf ihr erhöhtes Risiko und die «erhebliche psychische Belastung» hin. Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute sowie die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten.

US-Minister: «Schwerstes Bombardement» des Irans heute Nacht

02.30: US-Finanzminister Scott Bessent hat besonders heftige Angriffe im Iran angekündigt. «Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden», sagte er dem Sender Fox Business am Freitag (Ortszeit).

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US-Finanzminister Scott Bessent will prüfen, ob russisches Öl von den Sanktionen befreit werden sollte. - keystone

Man werde den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den «grössten Schaden» zufügen, sagte er. Die USA und Israel begannen ihre Angriffe auf den Iran am vergangenen Samstag.

USA: Mehr als 3000 Ziele im Iran angegriffen

00.38: Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn vor rund einer Woche nach eigenen Angaben mehr als 3000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 Schiffe zerstört oder beschädigt, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine ausser Gefecht zu setzen.

Kommentare

User #2805 (nicht angemeldet)

Toller Kriegsherr der DT, die Karten sind noch von Abraham Lincoln.,

User #7347 (nicht angemeldet)

Nicht besonders glaubwürdig für mich. Bei der Festnahme vom Maduro und bei der Neutralisierung vom Ali Chamenei verfügten die USA aber über die neusten Daten und diese waren bestimmt viel komplexer. Hehehe. LOL.

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