Coronavirus

    Coronavirus: Inzwischen mehr als 2000 Menschen in China gestorben

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    China,

    Die offizielle Zahl der Todesopfer durch das neuartige Coronavirus in China ist auf mehr als 2000 gestiegen.

    Temperaturmessung bei einer Patientin in einem Krankenhaus in Wuhan
    Temperaturmessung bei einer Patientin in einem Krankenhaus in Wuhan - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Zahl der Coronavirus-Toten in China ist auf über 2000 gestiegen.
    • Die offizielle Gesamtzahl der Krankheitsfälle stieg zudem auf 74'185.
    • Den 15. Tag in Folge nahm die Zahl der Infektionen ausserhalb von Hubei ab.

    Wie die Regierung in Peking am Mittwoch mitteilte, starben weitere 136 Menschen an den Folgen der Infektion. Die amtlich registrierte Zahl der Todesopfer in Festlandchina wuchs damit auf 2004 an.

    Nach Angaben des Gesundheitsausschusses der Regierung wurden weitere 1749 Infektionsfälle registriert. Die offizielle Gesamtzahl der Krankheitsfälle in Festlandchina nahm damit auf 74'185 zu.

    Coronavirus
    Das Foto zeigt Patienten die sich mit dem Coronavirus infizierten. Sie befinden sich im temporären Spital in Wuhan, in Chinas Provinz Hubei. - keystone

    Wie schon bislang wurden die meisten neuen Todes- und Infektionsfälle in der Provinz Hubei verzeichnet, von der die Epidemie im Dezember ihren Ausgang genommen hatte. Die Behörden haben die Provinz weitgehend von der Aussenwelt abgeriegelt.

    Ausserhalb von Hubei wurden den offiziellen Angaben zufolge seit Dienstag nur 56 neue Infektionsfälle in Festlandchina bestätigt. Damit ging die Zahl der registrierten Neuerkrankungen ausserhalb von Hubei den 15. Tag in Folge im übrigen Festlandchina zurück.

    China kritisiert Reisebeschränkungen

    Der chinesische Botschafter bei der EU, Zhang Ming, kritisierte die von anderen Staaten wegen des Coronavirus verhängten Reisebeschränkungen für Bürger seines Landes.

    Diese schürten «Panik» und gefährdeten die Bemühungen um Rückkehr zur Normalität im Wirtschaftsleben. Die De-facto-Quarantäne von dutzenden Millionen Menschen in Hubei habe sich als «effektiv» erwiesen, hob der Diplomat hervor.

    coronavirus russland
    Touristen mit Schutzmasken auf dem Roten Platz in Moskau. (Archivbild) - AFP

    Russland schottet sich wegen der Epidemie besonders drastisch gegen China ab. Ab Donnerstag ist generell allen chinesischen Staatsbürgern die Einreise untersagt, wie Vizeregierungschefin Tatjana Golikowa nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen ankündigt.

    Bereits in den vergangenen Wochen hatte Moskau die Verbindungen zum Nachbarland weitgehend gekappt. Die russische Regierung beschloss, die 4250 Kilometer lange Grenze zu China zu schliessen. Bahn- und Flugverbindungen wurden ganz oder teilweise ausgesetzt. Chinesen erhielten ausserdem keine Arbeitsvisa mehr.

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