Helene Fischer verteidigt hohe Ticketpreise
Helene Fischer zeigt Verständnis für Kritik an teuren Konzerttickets. Gleichzeitig verweist sie auf die hohen Kosten ihrer Shows.

Das Wichtigste in Kürze
- Helene Fischer äussert sich zur Debatte über teure Konzerttickets.
- An ihren Shows seien Hunderte Mitarbeitende beteiligt.
- Die Sängerin will den Fans ein Erlebnis bieten, das jeden Euro wert sei.
Konzerttickets werden immer teurer. Auch Helene Fischer (41) kann die Diskussion darüber nachvollziehen.
«Ja, Tickets sind teuer», sagte die Sängerin am Freitagabend in den deutschen «Tagesthemen». Medienberichten zufolge kosteten die Tickets in Deutschland ab rund 70 Euro. Für das Schweizer Konzert in Zürich im Letzigrund wurden regulär zwischen rund 102 und 230 Franken verlangt.
Gleichzeitig verwies Fischer auf die hohen Kosten einer grossen Produktion. «Wir können natürlich nicht ausblenden, dass in der heutigen Zeit alles teurer geworden ist.»
Hunderte Menschen arbeiten an den Shows
An einer Show seien Hunderte Menschen beteiligt, die ebenfalls bezahlt werden müssten. Viele Fans würden lange für ein Ticket sparen oder dafür sogar auf Ferien verzichten.
Wenn sie davon höre, gehe ihr das Herz auf, erklärte Fischer. Sie wolle Erlebnisse und Momente schaffen, «die mit Geld nicht zu bezahlen sind».
Ihr Ziel sei, dass die Besucherinnen und Besucher glücklich nach Hause gingen. Sie sollten das Gefühl haben, dass die Show «wirklich jeden Euro wert gewesen» sei.
Helene Fischer sieht sich als Vorbild
Die Sängerin sprach auch über ihre Rolle als Vorbild. Sie sei sich dieser Verantwortung bewusst.
«Ich hoffe, dass die Eltern sagen können: Okay, wenn du Helene als Vorbild hast, ist das jetzt nicht das schlechteste Vorbild.»

Fischer beendete am Freitagabend ihre Open-Air-Tour in der ausverkauften Allianz Arena in München. Laut Veranstalter kamen 71'000 Menschen zum Abschlusskonzert.
Die insgesamt 15 Konzerte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden besuchten demnach knapp 750'000 Fans.
















