«Werde hier noch Skifahren»: Helene Fischers Schweiz-Plan
Helene Fischer steht seit 20 Jahren auf der Bühne. In Zürich verrät sie Nau.ch, was auf ihrer Schweiz-Bucketlist ganz oben steht.

Das Wichtigste in Kürze
- Helene Fischer blickt auf 20 Jahre Karriere zurück.
- Am 14. Juli tritt sie im Zürcher Letzigrund auf.
- Skifahren in der Schweiz steht auf ihrer persönlichen Bucketlist.
Am 14. Juli spielt die Schlagerkönigin Helene Fischer (41) im Zürcher Letzigrund. Das Stadionkonzert ist Teil ihrer Jubiläumstour «20 Jahre Helene Fischer» – mit einer 360-Grad-Bühne mitten im Publikum.
Doch wie war Helene Fischer vor 20 Jahren?
20 Jahre – «Es war gefühlt gestern»
«Es war gefühlt gestern, das muss ich wirklich sagen», meint sie im Interview mit Nau.ch. 20 Jahre könne sie selbst kaum glauben.
Damals sei sie «eine sehr aufgeschlossene, ganz befreite und engagierte Künstlerin» gewesen. Eigentlich habe sie sich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht als Künstlerin gesehen.

«Ich war einfach auf einem Weg des Lernens», erzählt sie. Kleine Bühnen, erste Erfahrungen, «ganz unbeschwert und frei».
Heute steht sie vor Zehntausenden. Im Letzigrund in Zürich will sie «ein Fest der Dankbarkeit» feiern. «Ich spüre natürlich auch ganz viel Liebe und diese Liebe möchte ich auch dann teilen.»
Keine Angst vor der grossen Bühne
Die neue Show ist als 360-Grad-Erlebnis konzipiert. Helene Fischer steht mitten im Stadion, das Publikum rundherum. Akrobatik werde diesmal «nicht im Vordergrund» stehen, sagt sie.
Der Hintergrund ist klar: 2023 verletzte sie sich während einer Trapez-Nummer auf der Bühne in Hannover im Gesicht. Die Bilder gingen durch die Medien, eine Narbe blieb bis heute.

Der Konzertabend musste abgebrochen und sie später medizinisch versorgt werden.
Auf die Frage, ob sie seither vorsichtiger geworden sei, reagiert sie nachdenklich, aber bestimmt. «Ich habe im Vorfeld nie nach etwas gesucht, was gefährlich ist», sagt sie. «Aber ich bin ja auch nicht unfehlbar.»
Trotzdem betont Helene Fischer: «Ich werde auch nicht ruhiger oder so.» Man könne sich nicht ständig fragen, was alles passieren könnte. «So möchte ich immer erst gar nicht rangehen, dass man Dinge im Vorfeld ausschliesst, weil was passieren könnte.»
«Das Schweizer Publikum muss erst umarmt werden»
Ob das Schweizer Publikum anders sei? Sie lacht. «Ich weiss vom Schweizer Publikum, dass man euch gerne erstmal umarmen muss.»
Man müsse das Publikum am Anfang vielleicht «ermutigen, loszulassen und dann einfach mit mir zu feiern».

Im Letzigrund sei sie noch nie aufgetreten. Die Schweiz kennt sie aber gut – und sie schwärmt vom Land als «wunderschön».
Dann wird sie persönlicher.
Skifahren steht ganz oben
Ob sie sich auch privat mehr Schweiz vorstellen könne? Eine Villa am Zürichsee etwa?
Sie lacht. «Das wäre mir zu prominent.» Ein fester Wohnsitz am See stehe aktuell nicht zur Diskussion.
Was hingegen ganz oben auf ihrer persönlichen Liste steht: Skifahren.
«Ich habe mir eine grosse Bucketlist zusammengestellt und tatsächlich war ich bei euch noch nie Skifahren», erzählt sie.
Vor dem Konzert im Juli im Letzigrund kommt das allerdings nicht infrage. Das Verletzungsrisiko ist ihr bewusst. «Das stimmt, jetzt würde ich es vor dem Juli nicht machen, weil ich möchte, es erst mal mit euch feiern.»
Doch danach macht sie eine klare Ansage: «Ich werde hier noch Skifahren.»
Helene Fischer: Fokus auf ihre Tour
Ansonsten lebt sie im Hier und Jetzt. «Ich lasse es ehrlich gesagt einfach mal auf mich zukommen», so Helene Fischer. Der grosse Fokus liege 2026 klar auf der Tour.
Was in 20 Jahren ist? Sie nennt Tina Turner als Inspiration. «Mein Innerstes sagt mir, dass ich auch noch später gut und fit hoffentlich auf der Bühne stehen werde.»








