Coronavirus: Asiatische Katholiken ohne Aschekreuz an Aschermittwoch

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Malaysia,

In Südostasien verwenden Katholiken am Aschermittwoch anstatt feuchte Asche trockene Asche, um sich vor dem Coronavirus zu schützen.

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Am Aschermittwoch in Asien werden sich Asiaten trockene Asche auf das Haupt rieseln. - pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Katholiken Asien verzichten darauf am Aschermittwoch feuchte Asche zu benutzen.
  • Stattdessen werden sie trockene Asche auf das Haupt bekommen.
  • Diese Massnahme soll sie vor dem Coronavirus schützen.

Die Sorge vor dem Coronavirus hat Folgen für den Aschermittwoch der Katholiken in Südostasien. Auf den Philippinen und in Malaysia soll auf einen Brauch verzichtet werden. Und zwar sich mit feuchter Asche ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen. Stattdessen sollen die Gläubigen trockene Asche auf das Haupt bekommen.

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Als Vorsichtsmassnahme gegen das Coronavirus wird trockene Asche verwendet. - pixabay

Der Erzbischof der Philippinen, Romulo Valles, erklärte: die Massnahme mit der «Sorge um das Wohlergehen unserer Brüder und Schwester», um die Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern.

In Singapur keine öffentlichen Versammlungen

In Singapur stellt sich die Asche-Frage nicht: Die katholische Kirche hat dort öffentliche Versammlungen abgesagt. Besonders viele Katholiken gibt es in Asien mit 80 Millionen Gläubigen auf den Philippinen. In Singapur sind es 300 000, in Malaysia 1 Million.

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