Chamenei-Sohn hatte Sex-Trainings mit verschiedenen Frauen

Riccardo Schmidlin
Riccardo Schmidlin

Iran,

Modschtaba Chamenei reiste offenbar nach London – nicht zum Sightseeing, sondern um mit Sex-Trainings mit verschiedenen Frauen gegen die Impotenz zu kämpfen.

Iran
Modschtaba Chamenei soll die Nachfolge seines Vaters in Angriff nehmen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Modschtaba Chamenei liess sich wegen schwerer Impotenz behandeln.
  • Dafür reiste er mehrfach nach London – inklusive Sex-Training mit mehreren Frauen.
  • Dadurch konnte er seine Ehe retten.

Pikante Details aus der Vergangenheit bringen den wahrscheinlichen Nachfolger der iranischen Führung in Verlegenheit: Modschtaba Chamenei (56) soll wegen schwerer Impotenz mehrfach behandelt worden sein.

Das geht aus US-Diplomatendepeschen aus dem Jahr 2008 hervor, die damals auf der Whistleblower-Plattform Wikileaks veröffentlicht wurden.

Modschtaba Chamenei ist der Sohn des kürzlich bei einem Angriff getöteten Obersten Führers Ali Chamenei (†86).

Chamenei-Sohn musste in Sex-Klinik mit anderen Frauen üben

Laut den Leaks reiste der Hardliner des iranischen Regimes mindestens viermal nach London, um sich in Kliniken behandeln zu lassen.

Hintergrund: Der Chamenei-Sohn und seine Frau hätten nach vielen Jahren Ehe Mühe gehabt, ein Kind zu bekommen.

Hast du Kinder?

Der Mullah-Sohn soll so grosse Probleme gehabt haben, dass er einmal ganze zwei Monate in einer Potenzklinik blieb.

Auf dem Programm standen Sex-Trainings mit verschiedenen Frauen – Praxis statt Theorie. Erst nach dieser intensiven Therapie habe er seine Frau schliesslich geschwängert.

Muslimische Frauen dürfen sich bei Impotenz scheiden lassen

Damit hat Modschtaba Chamenei seine Ehe gerettet. In streng schiitischen Familien ist Impotenz nämlich der einzige legitime Scheidungsgrund für eine Frau.

Inzwischen dürfte eine angebliche Impotenz das kleinste Problem für Modschtaba Chamenei sein. Berichten zufolge leben sowohl seine Frau als auch sein Sohn inzwischen nicht mehr.

Sie sollen zu den 49 Menschen gehört haben, die am vergangenen Samstag bei einem Angriff in Teheran getötet wurden.

Modschtaba Chamenei besitzt Hotels in Deutschland und Spanien

Modschtaba Chamenei soll ein Vermögen von umgerechnet knapp 100 Millionen Franken besitzen. Besonders in Deutschland hat er kräftig investiert – aber auch in Spanien.

Zu dem Portfolio sollen unter anderem Hotels in Europa gehören.

Der neue Oberste Führer soll ein weitverzweigtes Investitionsnetzwerk leiten. Die Eigentumsverhältnisse sollen bewusst verschleiert werden. Keine Vermögenswerte sollen direkt auf Chameneis Namen laufen.

So können Sanktionen umgangen werden. Denn der Mullah steht auf der US-Sanktionsliste. Stattdessen sollen viele Käufe im Namen von Ansari erscheinen. Dieser bestreitet jegliche Verbindungen zu Chamenei.

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