Irans neuer Ober-Mullah besitzt Hotels in Deutschland und Spanien

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    Deutschland,

    Er predigt ein einfaches Leben – doch sein Vermögen soll rund 100 Millionen Franken betragen. Modschtaba Chamenei ist seit Dienstag der neue Führer des Irans.

    Modschtaba Chamenei
    Modschtaba Chamenei nimmt die Nachfolge seines getöteten Vaters Ali Chamenei in Angriff. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mojtaba Chamenei wurde zum neuen Obersten Führer des Iran ernannt.
    • Der Mullah soll laut Berichten ein Vermögen von rund 100 Millionen Franken besitzen.
    • Zu dem Portfolio sollen unter anderem Hotels in Europa gehören.

    Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, wurde am Dienstag zum neuen «Obersten Führer» des islamischen Gottesstaats ernannt. Während er bereits im Visier von Israel steht, tritt der 56-Jährige nun die Nachfolge seines getöteten Vaters an.

    Nun werden immer mehr Details über ihn bekannt.

    In London soll sich der neue Ober-Mullah nicht nur regelmässig wegen Impotenz behandeln lassen. Seine Beziehungen nach Europa reichen tiefer.

    Der Iraner soll ein Vermögen von umgerechnet knapp 100 Millionen Franken besitzen. Besonders in Deutschland hat er kräftig investiert – aber auch in Spanien.

    Das Hilton Hotel in der Frankfurter Innenstadt und das Hilton Frankfurt Gravenbruch sollen ihm gehören.

    Der iranische Geschäftsmann Ali Ansari gilt offiziell als Eigentümer der beiden Frankfurter Hotels. Er soll jedoch nur als Strohmann für Chamenei fungieren. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur «Bloomberg».

    Chamenei versteckt Vermögen

    Ansari besitzt laut Recherchen der «Financial Times» ein Immobilien-Imperium im Wert von 400 Millionen Euro. Dazu gehören mehrere Hotels, Villen in London und ein Einkaufszentrum. Die Strukturen sind über Offshore-Firmen verschleiert.

    Zum Portfolio soll auch eine Beteiligung am Steigenberger Hotel auf Mallorca gehören. Das frühere Kempinski-Hotel in Frankfurt Gravenbruch soll ebenfalls Teil des Imperiums sein.

    Der neue Oberste Führer soll ein weitverzweigtes Investitionsnetzwerk leiten. Die Eigentumsverhältnisse sollen bewusst verschleiert werden. Keine Vermögenswerte sollen direkt auf Chameneis Namen laufen.

    So können Sanktionen umgangen werden. Denn der Mullah steht auf der US-Sanktionsliste. Stattdessen sollen viele Käufe im Namen von Ansari erscheinen. Dieser bestreitet jegliche Verbindungen zu Chamenei.

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