Bei Flugzeugabsturz in Namibia sterben vier Deutsche
Beim Flugzeugabsturz in Namibia starben vier Deutsche – darunter eine bekannte Managerin, ihr Mann und ihr Sohn.

Eine Reise zu den berühmten Sanddünen Namibias endete für eine deutsche Familie tödlich.
Wie «ZDFheute» berichtet, kamen beim Flugzeugabsturz alle vier Insassen der kleinen Propellermaschine ums Leben.
An Bord der Cessna 210 befanden sich drei Touristen sowie ein Pilot, der ebenfalls deutscher Staatsangehöriger war. Das bestätigte das Auswärtige Amt laut «ZDFheute».
Bekannte Familie aus Bad Rappenau unter den Opfern
Bei den Passagieren handelte es sich um die Familie Lohmiller aus der Region Heilbronn. Wie «T-Online» berichtet, sassen die frühere Stiftungsmanagerin Silke Lohmiller, ihr Ehemann Richard und ihr Sohn Henry an Bord.
Richard Lohmiller war laut «T-Online» langjähriger Manager bei Kaufland und bis 2019 Deutschlandchef des Unternehmens. Silke Lohmiller hatte zehn Jahre lang die Dieter-Schwarz-Stiftung als Geschäftsführerin geleitet.
Die Stiftung reagierte laut «ZDFheute» mit einer offiziellen Stellungnahme auf den Flugzeugabsturz. Der Stiftungsgeschäftsführer Reinhold Richard Geilsdörfer sagte, man verliere mit Silke Lohmiller eine herausragende und engagierte Gestalterin der Bildungslandschaft.
Maschine fing Feuer und brannte vollständig aus
Die Cessna 210 startete am Sonntag vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Windhuk aus in Richtung Sossusvlei.
Das Ziel war die private Landebahn einer Lodge im Namib-Naukluft-Nationalpark, die die Maschine laut «ZDFheute» nie erreichte.

Nach Angaben der namibischen Flugunfallbehörde DAAI fing das Flugzeug Feuer und brannte vollständig aus, wie «Euronews» berichtet. Das Wrack wurde erst am Montagmorgen in der Hardap-Region im Süden des Landes entdeckt.
Ursache von Flugzeugabsturz noch ungeklärt
Das Signal zur Maschine brach etwa fünf Minuten vor der erwarteten Landung ab. Ermittler gehen davon aus, dass der Absturz zu diesem Zeitpunkt erfolgte, berichtet «Euronews».
Die namibischen Behörden haben eine offizielle Untersuchung eingeleitet.
Der Chef von Desert Air, Willem de Wet, äusserte sein Mitgefühl gegenüber den Angehörigen. «Alle bei Desert Air sind zutiefst erschüttert», wird er von «Euronews» zitiert.
















