WM 2026 – Kommentar: Danke, Fussball-Gott!
Belgien vier, USA eins, Balogun null. Der Ausgang des Achtelfinals an der WM 2026 fühlt sich nach Gerechtigkeit an. Ein Kommentar.

Das Wichtigste in Kürze
- Belgien schaltet die USA nach der Fifa-Skandal-Begnadigung Baloguns aus.
- Es gibt ihn, den Fussball-Gott. Ein Kommentar.
Die USA scheitert an der WM 2026 krachend an Belgien (1:4). Damit ist auch der dritte Gastgeber der Weltmeisterschaft draussen. Eigentlich keine schöne Nachricht.
Doch warum erwische ich mich, wie mir am Morgen früh trotzdem immer wieder ein Lächeln über die Lippen geht?
Das Resultat fühlt sich an wie späte Gerechtigkeit. Belgien rächt die Fussball-Welt.

Balogun wäre eigentlich für den Achtelfinal gesperrt gewesen. Dank Skandal-Begnadigung der Fifa, befeuert vom politischen Druck aus dem Trump-Umfeld, steht er trotzdem auf dem Platz.
Für die Grossen gelten an der WM 2026 andere Massstäbe. Die Botschaft ist gesetzt.

Doch der Fussball besitzt eine Eigenheit, die Funktionäre und Politiker regelmässig vergessen. Unfaire Dinge gleichen sich auf dem Platz oftmals wieder aus. So ist es keine Seltenheit, dass umstrittene Penaltys verschossen werden.
Auf dem Platz zählen nicht Beziehungen, Macht oder politische Einflussnahme. Sondern Tore.
Belgien, angestachelt von der Benachteiligung, schiesst vier. Die USA nur eines. Balogun (das ganze Spiel von den Belgiern abgemeldet) keines. Danke, Fussball-Gott.
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