US-Wahlen bringen zahlreiche historische Premieren
Die Wahlergebnisse verändern die politische Repräsentation in den USA. Verschiedene neu Gewählte bringen eine bisher nicht gekannte Vielfalt.

Das Wichtigste in Kürze
- Keisha Lance Bottoms wird Georgias erste schwarze Gouverneurin.
- Auch Byron Donalds, Gina Hinojosa und Xavier Becerra schreiben in drei Bundesstaaten Geschichte.
- Im Kongress überwinden erstmals offen schwule, muslimische und indigene Kandidaten Barrieren.
Die US-Zwischenwahlen 2026 sorgen für mehrere historische Momente. Verschiedene Kandidatinnen und Kandidaten schreiben mit ihren Wahlsiegen Geschichte. Erstmals werden etwa eine schwarze Frau Gouverneurin und ein offen schwuler Mann Senator.
Besonders bei den Gouverneurswahlen kommt es zu bemerkenswerten Veränderungen: Im Bundesstaat Georgia gewinnt Keisha Lance Bottoms. Die 56-Jährige wird damit die erste schwarze Frau an der Spitze eines US-Bundesstaates.
Zuvor war sie Bürgermeisterin von Atlanta. Im Wahlkampf setzte sie sich gegen den von Donald Trump unterstützten Rick Jackson durch.
Weitere historische Premieren bei den Gouverneurswahlen
Auch Florida bekommt erstmals einen schwarzen Gouverneur. Der Republikaner Byron Donalds gewinnt die Wahl und übernimmt ein Amt, das bisher noch nie von einem Schwarzen ausgeübt wurde.
In Texas sorgt Gina Hinojosa für eine weitere Premiere. Sie wird die erste hispanische Gouverneurin des Bundesstaates. Die Demokraten gewinnen damit das erste Mal seit 1990 in dem Bundesstaat.
Auch in Kalifornien kommt es zu einer historischen Wahl: Xavier Becerra wird der erste gewählte Latino an der Spitze des Bundesstaates.
Generation Z zieht in den US-Kongress ein
Nicht nur bei den Gouverneurswahlen gibt es neue Gesichter mit historischer Bedeutung. Im US-Senat und im Repräsentantenhaus werden ebenfalls bisherige Grenzen überwunden.
In New Hampshire gewinnt Chris Pappas einen Sitz im Senat. Damit wird er der erste offen schwule Mann in der Geschichte der Parlamentskammer. In South Carolina schreibt Annie Andrews Geschichte. Sie ist die erste Frau, die den Bundesstaat direkt im US-Senat vertreten wird.

Auch Abdul El-Sayed schreibt Geschichte. Der Demokrat gewinnt die Senatswahl in Michigan und wird damit zum ersten Muslim im US-Senat gewählt.
Im Repräsentantenhaus gibt es weitere Premieren. In Colorado zieht Melat Kiros als erste schwarze Frau aus dem Bundesstaat in die Kammer ein. Mit 29 Jahren gehört sie ausserdem der Generation Z an.
Im Kongress fallen bisherige Barrieren
In New Jersey wird Adam Hamawy zum ersten muslimischen Kongressmitglied des Bundesstaates. Und New York erhält mit Claire Valdez erstmals eine indigene Frau im US-Kongress.
Die Resultate zeigen, wie vielfältig die historischen Premieren dieser Zwischenwahlen ausfallen. Sie betreffen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und politische Ämter. Mehrere Bundesstaaten werden künftig von Personen regiert, die bisher in diesen Positionen nicht vertreten waren.





















