Midterm-Ticker: Astronauten stimmen an Bord der ISS ab
Millionen Amerikaner wählen heute bei den Midterms. Die Demokraten wollen die Mehrheit in mindestens einer der beiden Parlaments-Kammern zurückerobern.

Heute finden in den USA die Zwischenwahlen statt. Sie werden als Referendum über die Politik von Donald Trump in seinen bald zwei Jahren der zweiten Amtszeit gesehen.
Zur Wahl stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie ein 35 der 100 Senatssitze. Die Demokraten hoffen, in mindestens einer oder beiden Kammern die Mehrheit zu erreichen, um Donald Trump auszubremsen.

Viele der Rennen scheinen schon von vornherein entschieden zu sein. Besonders eng – und entscheidend – dürften sechs Kämpfe um Senatssitze werden: in Alaska, Kansas, Iowa, Maine, Ohio und Texas.
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Auch Hunderte Kilometer über der Erde haben US-Bürger ihre Stimme bei der Parlamentswahl abgegeben.
«Alle drei US-Besatzungsmitglieder hatten das Privileg, von der Raumstation aus abzustimmen», schrieb der Astronaut Anil Menon von der Internationalen Raumstation ISS. «Wir haben ein elektronisches Wahlschreiben ausgefüllt und es sicher an die Wahlbehörden gesendet.»
Trotz eines ungewöhnlichen politischen Schulterschlusses in Michigan rechnen Analysten beim Rennen um einen Senatssitz des US-Bundesstaates mit besseren Siegeschancen für die Demokraten.

Laut dem auf Wahlanalysen spezialisierten Portal «Cook Political Report» zeichnete sich zuletzt eine Tendenz zugunsten des linken Politikers Abdul El-Sayed ab. (Hier liest du mehr über Abdul El-Sayed)
Dieser tritt gegen Republikaner Mike Rogers bei den Midterms an und will in den Senat in der US-Hauptstadt Washington einziehen. Bislang hatten die Experten zwischen beiden Politikern ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet.
In Schulen, Rathäuser, Bibliotheken und sogar im All haben Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner an diesem für die USA und die Welt schicksalsträchtigen Tag ihr Kreuz gemacht.
Während US-Präsident Donald Trump bei der Parlamentswahl unverhohlenen Optimismus für seine Republikaner verbreitete, rechnen Beobachter bei der Abstimmung über das Repräsentantenhaus und den Senat mit einem Umschwung in mindestens einer Kammer. Das Ergebnis der Midterms wird Trumps verbleibende zwei Jahre an der Macht in jedem Fall prägen.















