Donald Trump sät Misstrauen an fairen US-Wahlen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

USA,

US-Präsident Donald Trump hat in einer Rede an die Nation Misstrauen an fairen US-Zwischenwahlen gesäht. Man müsse mit einer Einflussnahme Chinas rechnen.

Donald Trump
US-Präsident Donald Trump warnt die US-Bürger via TV-Ansprache vor einer möglichen Einflussnahme Chinas auf die «Midterms». - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump hat einmal mehr Misstrauen an fairen Wahlen in den USA geweckt.
  • Es bestehe die Gefahr einer chinesischen Einflussnahme auf die US-Zwischenwahlen.
  • Bereits 2020 behauptete er nach Joe Bidens Wahlsieg, der Sieg sei ihm gestohlen worden.

Wenige Monate vor den «Midterms» hat US-Präsident Donald Trump erneut Misstrauen an fairen und freien Wahlen im eigenen Land geweckt.

Unter anderem tat er dies mit Vorwürfen einer versuchten chinesischen Einflussnahme ab 2020.

Jeder Amerikaner habe das Recht zu wissen, dass seine Stimme bei Wahlen in einem System korrekt gezählt werde. Das sagte Trump in einer seltenen Rede an die Nation zur besten TV-Sendezeit.

Donald Trump wirft China «grössten Diebstahl von Wahldaten» vor

Man brauche ein System, in dem Betrug und Einmischung praktisch unmöglich seien. «Leider bleibt das System, das wir heute haben, katastrophal hinter diesem Standard zurück.»

Donald Trump
Glaubt an eine Einflussnahme von China auf die US-Wahlen seit 2020: Donald Trump. - keystone

Trump warf China einen grossangelegten Versuch der Einflussnahme auf US-Wahlen vor. Peking habe ab 2020 den «vermutlich grössten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte» verübt, sagte Trump.

Zudem habe China Journalisten für kritische Berichterstattung über sich bezahlt, behauptete der US-Präsident. Als angebliche Belege nannte Trump Daten von Geheimdiensten, die heute veröffentlicht werden sollen.

Narrativ der «gestohlenen Wahl» längst widerlegt

Auch Jahre nach dem Sieg von Joe Biden bei der Präsidentenwahl 2020 sitzt Trumps Ärger über seine damalige Niederlage tief. Er erkennt sie bis heute nicht an.

Glaubst du, dass China versuchen könnte, die US-Zwischenwahlen zu sabotieren?

Stattdessen behauptet der 80-Jährige unverdrossen, er sei damals durch Betrug um den Wahlsieg gebracht worden. Dabei ist das längst und vielfach widerlegt.

Immer wieder legt Trump insbesondere einen angeblichen grossen Betrug durch Briefwahlen und Wahlautomaten nahe. Man dürfe nie wieder bei einer «gestohlenen Wahl» zusehen, sagte Trump nun in seiner Rede.

Kommentare

User #9348 (nicht angemeldet)

Einfach nur noch peinlich.

User #1711 (nicht angemeldet)

Er kann einfach nicht verlieren und sollte sich schon mal warm anziehen.

Weiterlesen

Donald Trump Mount Rushmore
174 Interaktionen
Vor Zwischenwahlen
Donald Trump
27 Interaktionen
Trump unter Druck
Nachhaltigkeit
12 Interaktionen
Künstliche Helfer

MEHR IN NEWS

Bel Powley
3 Interaktionen
London
Taifun Dolphin
1 Interaktionen
Chaos in China
Tartar GR

MEHR US-WAHLEN

7 Interaktionen
Washington
trump
4 Interaktionen
Undemokratisch
donald trump
22 Interaktionen
Wegen «Wahlbetrug»
Donald Trump US-Wahlen
127 Interaktionen
USA

MEHR AUS USA

Gold
3 Interaktionen
US-Inflation
Goldpreis Prognose
3 Interaktionen
Starke Nachfrage
iOS 27
1 Interaktionen
Apple-Update
Demenz
ARIC-Langzeitstudie