US Midterms: Donald Trump lästert über «Fox News»
Während in den USA die Midterms stattfinden, teilt Donald Trump gegen seinen Haussender aus. Der Präsident attackiert «Fox News» gleich in mehreren Posts.

Das Wichtigste in Kürze
- Trump wettert in der US-Wahlnacht auf Truth Social mehrfach gegen «Fox News».
- Er stört sich an «Fox»-Kommentatorin Jessica Tarlov und an der Umfrage des Senders.
- Laut einer «Fox»-Umfrage vom Mai liegt Trumps Zustimmung bei nur 39 Prozent.
US-Präsident Donald Trump (80) hat in der Nacht der US-Midterms seinen Lieblingssender «Fox News» angegriffen. Auf Truth Social schimpfte er am Dienstagabend (Ortszeit) innert kurzer Zeit gleich mehrfach über das Programm.
Den Anfang machte ein Angriff auf Moderatorin Jessica Tarlov. Trump schaute die Vorwahlberichterstattung auf «Fox News», schaltete aber nach eigenen Angaben ab.
Er schrieb: «Ich kann die Stimme von Jessica Tarlov nicht ertragen. DUMM WIE EIN STEIN, aber es ist die Stimme, die mich auf die Palme bringt.» Er müsse woanders hinschalten, bis «diese VERLIERERIN» nicht mehr auf Sendung sei. Später werde er wieder zuschauen.
Tarlov ist die einzige Demokratin in der Fox-Talkrunde «The Five». Trump hat sie schon früher beschimpft. Wie Newsweek schreibt, schickte er zudem eine Nachricht an den Sender, die Moderator Greg Gutfeld auf Sendung vorlas. Darin verteidigte Trump seine Bilanz bei Benzinpreisen und Inflation.

Trump motzt auch über Fox-Umfragen bei Midterms
Kurz darauf nahm sich Trump die Umfrage des Senders vor. «Die FoxNews-Umfrage, immer die schlechteste, ist mit ihren Fragen so beleidigend», schrieb er. «Jede Frage ist ein gezielter Angriff, und jede Antwort ist ‹Bullshit›!» Das gehe schon seit Jahren so.
Unklar ist, welche Zahlen Trump meint. Laut «Deadline» zeigen die Sender am Wahlabend nicht eigene Umfragen. Sie nutzen den gemeinsamen «Voter Poll» des Konsortiums SSRS, den «Fox» auf einem Seitenbildschirm einblendete.

In einem weiteren Post behauptete Trump, die Einschaltquoten von «Fox News» seien um 27 Prozent gesunken. Schuld sei, dass der Sender zu viel über die Demokraten berichte. «Meine Zahlen sind besser als je zuvor», schrieb er. Das sei schon einmal passiert, damals sei «Fox» fast kollabiert, so Trump.
In den US-Midterms (Zwischenwahlen) entscheidet sich, wer in den kommenden zwei Jahren Repräsentantenhaus und Senat kontrolliert. Trump verfolgt die Ergebnisse laut «Newsweek» aus dem Weissen Haus.
















