Trump will wieder Pressekonferenzen zum Coronavirus abhalten

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    US-Präsident Donald Trump nimmt nach mehrmonatiger Pause seine Coronavirus-Pressekonferenzen wieder auf.

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    US-Präsident Trump - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tägliche Unterrichtung war mehr als zwei Monate lang gestrichen.

    Dies sei ein «sehr guter Weg», positive Nachrichten an die Öffentlichkeit zu bringen, sagte Trump am Montag vor Journalisten. Das erste Briefing soll voraussichtlich am Dienstag stattfinden.

    Trump hatte im Frühjahr nahezu tägliche Unterrichtungen abgehalten, die eigentlich über Neuigkeiten zur Pandemie und den Kampf gegen das Coronavirus informieren sollten. Neben Trump traten dabei immer wieder Regierungsexperten wie der angesehene Virologe Anthony Fauci oder die Medizinerin Deborah Birx auf, die die Arbeit der Corona-Expertengruppe koordiniert.

    Kritiker warfen Trump allerdings vor, bei den Pressekonferenzen immer wieder falsche oder irreführende Aussagen zu verbreiten und die Termine als Ersatz für Wahlkampfveranstaltungen zu missbrauchen. Nicht nur lobte der Präsident seine eigene Arbeit stets in höchsten Tönen; er griff auch regelmässig politische Gegner und anwesende Journalisten an. Ende April wurden die täglichen Briefings mit Trump dann ausgesetzt.

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