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    Trump verteidigt umstrittene Konföderiertenflagge: nicht Rassismus

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    USA,

    US-Präsident Donald Trump sieht die umstrittene Konföderiertenflagge nicht als rassistisches Symbol. Andere sehen sie als Verherrlichung der Sklaverei.

    Der Bundesstaat Mississippi schaffte kürzlich seine seit 1894 gültige Flagge ab, weil diese teilweise an die Konföderierten erinnerte. Das US-Verteidigungsministerium verbannte die Fahne von allen Militäreinrichtungen. (Archivbild)
    Der Bundesstaat Mississippi schaffte kürzlich seine seit 1894 gültige Flagge ab, weil diese teilweise an die Konföderierten erinnerte. Das US-Verteidigungsministerium verbannte die Fahne von allen Militäreinrichtungen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/Rogelio V. Solis

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Konföderiertenflagge ist im Zuge der Floyd-Proteste abermals in Kritik geraten.
    • Nun verteidigt sie US-Präsident Donald Trump als nicht rassistisch.

    US-Präsident Donald Trump sieht die umstrittene Konföderiertenflagge, die Kritikern zufolge die einstigen Sklavenhalter der Südstaaten verherrlicht, nicht als rassistisches Symbol.

    Wenn Menschen die Flagge einsetzten, gehe es ihnen «nicht um Rassismus», sondern um ein Symbol des von ihnen geliebten Südens. Dies sagte Trump in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Sender Fox News.

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    US-Präsident Donald Trump. - Keystone

    Ihn störe der Gebrauch der Flagge nicht, weil er vom Recht auf freie Meinungsäusserung garantiert sei, sagte Trump.

    Geschichte auslöschen sei falsch

    Der US-Präsident lehnte auch erneut die Umbenennung von Militärstützpunkten ab, die bis heute nach Generälen der einstigen Konföderierten benannt sind. Die Geschichte einfach auszulöschen sei falsch, sagte er. Vertreter beider Parteien im Kongress wollen die Umbenennung über einen Zusatz zum kommenden Verteidigungshaushalt verpflichtend machen. Trump hat daher gedroht, den Haushalt zu blockieren.

    In der aktuellen Rassismusdebatte in den USA spielt die Flagge eine starke symbolische Rolle. Die Debatte war durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd angeheizt worden. Er starb bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota.

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    Der US-Gliedstaat Mississippi hat die umstrittene Flagge abgeschafft. - Keystone

    Der Bundesstaat Mississippi schaffte unlängst seine seit 1894 gültige Flagge ab, weil diese teilweise an die Konföderierten erinnerte. Das US-Verteidigungsministerium verbannte die Fahne de facto von allen Militäreinrichtungen.

    Kriegsflagge der Konföderierten

    Die Flaggen dort müssten alle Amerikaner mit Würde und Respekt behandeln und polarisierende Symbole vermeiden, hiess es zur Erklärung. Auch die im Süden beliebte Motorsportserie Nascar verbot wenige Wochen nach Floyds Tod den Zuschauern, die Flagge zu Rennen mitzubringen. Trump kritisierte das heftig.

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    Die Konföderierten-Flagge gilt als Symbol der Sklaverei. - AFP/Archiv

    Es geht dabei um die Kriegsflagge der Konföderierten aus dem Bürgerkrieg, die häufig vereinfacht als Südstaatenflagge bezeichnet wird. Der Süden wollte sich in dem Bürgerkrieg (1861 bis 1865) vom Norden abspalten. Für den Süden spielte die Sklaverei eine grosse Rolle.

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