Donald Trump

    Donald Trump droht mit vorzeitiger Veröffentlichung von Interview

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    USA,

    Donald Trump poltert gegen ein Interview, welches er als «Fake» bezeichnet- und geht in die Offensive.

    US-Präsident Donald Trump beschwert sich über ein aus seiner Meinung «parteiisch» geführtes Interview. Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa
    US-Präsident Donald Trump beschwert sich über ein aus seiner Meinung «parteiisch» geführtes Interview. Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump bezeichnet die Medien gerne als «Fake News».
    • Nun hat er ein Interview mit CBS abgebrochen und attackiert die Journalistin.

    Zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat Amtsinhaber Donald Trump ein TV-Interview vorzeitig abgebrochen. Das teilte der Fernsehsender CBS mit.

    Trump drohte auf Twitter damit, einen Mitschnitt noch vor dem geplanten Ausstrahlungstermin am kommenden Sonntag selbst zu veröffentlichen.

    Er kritisierte das mit der renommierten Journalistin Lesley Stahl für die CBS-Sendung «60 Minutes» geführte Gespräch als «Fake» und «parteiisch».

    Vor der Wahl sollte das Interview Teil einer «60 Minutes»-Sonderausgabe über den Republikaner Trump und seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden an diesem Sonntag sein.

    Trump greift Journalistin frontal an

    Trump sprach von einem «furchtbaren Eingriff» in die Wahl am 3. November. Bei einem Wahlkampfauftritt am Dienstagabend in Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania schien er CBS zu drohen. «Ihr müsst Euch anschauen, was wir mit «60 Minutes» machen. Ihr werdet einen solchen Kick daraus bekommen», sagte der Präsident vor jubelnden Anhängern.

    «Lesley Stahl wird nicht glücklich darüber sein.» Bereits zuvor hatte Trump ein kurzes Video auf Twitter veröffentlicht, zu dem er schrieb: «Lesley Stahl von «60 Minutes» ohne Maske im Weissen Haus nach ihrem Interview mit mir. Da kommt noch viel mehr.»

    Trump, der zu Monatsbeginn selbst an Covid-19 erkrankte, trägt fast nie einen Mund-Nasen-Schutz. Zudem hat er wiederholt nachweislich falsche Aussagen über Gesichtsmasken und das Coronavirus verbreitet.

    Medien, die kritisch über ihn berichten, bezeichnet der US-Präsident als «Volksfeinde» und ihre Berichte als «Fake News». Regelmässig wirft er US-Medien vor, diese würden Biden nicht annähernd so hart angehen wie ihn.

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