Senat

Senat stimmt gegen Trumps eigenmächtige Iran-Kriegsführung

Keystone-SDA
Keystone-SDA

USA,

Der US-Senat hat Trump per Resolution aufgefordert, den Iran-Krieg zu beenden oder den Kongress um Erlaubnis für weiteres Vorgehen zu bitten.

donald Trump
Jeden Tag meldet Donald Trump etwas neues über einen möglichen Iran-Deal. Konkretes steht aber weiterhin nicht fest. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der US-Senat verlangt eine Kongress-Zustimmung für weitere Militäreinsätze gegen den Iran.
  • Vier Republikaner stimmten mit Demokraten – und kritisierten den Deal mit Iran.
  • Die Resolution gilt als symbolisch, zeigt aber den Druck auf Trump vor den Zwischenwahlen.

Der US-Senat hat mit Unterstützung von vier Republikanern eine Resolution verabschiedet, die Präsident Donald Trump anweist, den Krieg gegen den Iran zu beenden oder eine ausdrückliche Genehmigung des Kongresses für weitere militärische Massnahmen einzuholen. Ausgenommen seien Einsätze, die zur Verteidigung der USA oder eines Verbündeten gegen unmittelbar bevorstehende Angriffe erforderlich seien, heisst es in dem Beschluss.

Die Kongresskammer votierte mit 50 zu 48 Stimmen dafür, im Repräsentantenhaus gab es bereits Anfang des Monats grünes Licht. Die Resolution gilt vor allem als symbolisches Zeichen, das den wachsenden Widerstand im Kongress gegen den Iran-Krieg widerspiegelt.

Vier Republikaner stimmten gemeinsam mit fast allen Demokraten für die Vorlage. Mehrere Republikaner hatten zuvor Kritik am jüngst zwischen Washington und Teheran geschlossenen Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs geäussert. Sie bemängelten etwa vorgesehene Sanktionserleichterungen und milliardenschweren Hilfen für den Wiederaufbau des Irans.

Die Demokraten werfen Trump vor, den Krieg ohne Zustimmung des Kongresses begonnen zu haben. Laut Verfassung habe allein das Parlament das Recht, einen Krieg zu erklären. Gegner halten die Vorlage hingegen für rechtlich wirkungslos und argumentieren, die aktiven Kampfhandlungen seien seit der Waffenruhe ohnehin weitgehend beendet. Die Resolution dürfte keine unmittelbare Konsequenz für den US-Kurs gegenüber dem Iran haben, zeigt aber den steigenden politischen Druck auf Trump – zumal in wenigen Monaten die Zwischenwahlen zum Kongress anstehen.

Kommentare

User #2629 (nicht angemeldet)

Trump kann man mit nichts beleidigen, meine Intelligenz schon!

Weiterlesen

2 Interaktionen
Washington
Senat Trump
8 Interaktionen
Gegen den Iran

MEHR IN NEWS

9 Interaktionen
Nichts geht mehr!
Schleitheim SH
1 Interaktionen
Schleitheim SH
WM 2026 Ronaldo Rekord
18 Interaktionen
Rekord für CR7!
Darmkrebs
15 Interaktionen
Studie zeigt

MEHR SENAT

us senat
2 Interaktionen
Kryptowährungen
1 Interaktionen
Brasília
Social Media
8 Interaktionen
Paris
Emmanuel Macron
7 Interaktionen
Diskussion im Senat

MEHR AUS USA

England
32 Interaktionen
WM-Tag 13
England WM 2026
7 Interaktionen
Torloses Spiel
WM 2026 Portugal Usbekistan
18 Interaktionen
CR7-Doppelpack
fidel
3 Interaktionen
Gericht