Fergie gratulierte ihm! Pädo-Epstein soll heimlich einen Sohn haben
Am Freitag veröffentlichte das US-Justizministerium über drei Millionen neue Epstein-Akten. Laufend kommen neue Details ans Licht. Das Wichtigste im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze
- Hat Epstein einen heimlichen Sohn? Gratulationen von Sarah Ferguson deuten darauf hin.
- Putin wird in neuen Epstein-Akten über 1000 Mal erwähnt. Welche Rolle spielt Russland?
- US-Präsident Donald Trump droht im Zuge der Akten mit Klagen.
- Die wichtigsten Updates gibt es hier im Nau.ch-Ticker.
Das US-Justizministerium veröffentlichte am Freitag mehr als drei Millionen neue Epstein Akten. Im Skandal um den 2019 im Gefängnis verstorbenen Sexualstraftäter gibt es immer wieder neue Details.
Bilder, Mail-Verkehr und Dokumente zeigen, dass der einstige Geschäftsmann Beziehungen zu vielen berühmten Persönlichkeiten hatte – und bis in die höchsten politischen Kreise.
Im Ticker liest du die wichtigsten Updates zu den neusten Epstein-Akten.
11.50: Hat Epstein einen heimlichen Sohn?
Sarah Ferguson gratulierte Jeffrey Epstein kurz nach seiner Haftentlassung wegen der Anwerbung minderjähriger Mädchen angeblich zur Geburt eines «Baby-Boy».

Das geht aus den neu veröffentlichten E-Mails hervor. In einer Nachricht aus dem September 2011 schrieb die frühere Herzogin von York, sie sende ihm «Liebe, Freundschaft und Glückwünsche», obwohl er den Kontakt zuvor abgebrochen habe.
Die Existenz dieses mutmasslichen Sohnes – der heute etwa 14 Jahre alt wäre – ist nie bestätigt worden. Epstein hatte offiziell keine Kinder, obwohl sich nach seinem Tod zahlreiche Personen als mögliche Nachkommen meldeten.
05.38: Keine weiteren Anklagen in Epstein-Fall laut Vize-Justizminister
Das US-Justizministerium plant vorerst keine weiteren Anklagen. Bei der Prüfung der Epstein-Akten sei darin nichts gefunden worden, was dem Ministerium eine Strafverfolgung ermöglichen würde, sagte der stellvertretende US-Justizminister Todd Blanche dem US-Sender CNN.
Die ganze Welt könne sich nun das veröffentlichte Material ansehen und selbst «beurteilen, ob wir uns geirrt haben», sagte er weiter.

Der Vize-Justizminister räumte ein, dass das veröffentlichte Material Verstörendes enthalten habe. «Es gibt viele schreckliche Fotos, die offenbar von Herrn Epstein oder von Menschen aus seinem Umfeld aufgenommen wurden, aber das erlaubt uns nicht unbedingt, jemanden strafrechtlich zu verfolgen», so Blanche.
05.00: Welche Rolle spielt Russland?
In einem Bericht der «Daily Mail» ist bezüglich Jeffrey Epsteins Sexring von einer «Honigfalle» die Rede. Die Zeitung beruft sich auf eine Quelle aus Geheimdienstkreisen, die sagt: «Es ist die grösste Honigfalle der Welt.»
Demnach sollen junge russische Frauen in die USA eingeflogen worden sein, um belastendes Material über bekannte Personen zu sammeln. Bilder und Aufnahmen seien schliesslich bei Geheimdiensten in Russland und Israel gelandet.
Die Personen aus Politik, Wirtschaft oder Königshäusern sollten so kompromittiert werden können.

In den neu veröffentlichten Epstein-Akten gibt es tausende Bezüge zu Russland. Kreml-Chef Wladimir Putin allein wird 1056 Mal erwähnt, Moskau 9629 Mal.
Emails zeigen zudem, dass Epstein auch nach seiner Verurteilung im Jahr 2008 Kontakte zum Kreml gehabt haben soll. 2011 stand zudem ein Treffen mit Putin im Raum.
Im Bericht steht weiter, dass Epstein durch Geschäftsbeziehungen mit Robert Maxwell zur Spionage kam. Der Vater von Epsteins Assistentin Ghislaine Maxwell soll mit verschiedenen Geheimdiensten in Verbindung gebracht worden sein.
04.00: Verschwörung mit Epstein? Trump droht mit Klagen
Donald Trump sieht sich nach der neusten Veröffentlichung von Epstein-Akten entlastet. Das hätten ihm zumindest «sehr wichtige Leute» gesagt, meinte der US-Präsident am Samstag an Bord der Air Force One gegenüber Reportern.

Trump, einst ein Freund von Epstein, sprach zudem von einer Verschwörung gegen ihn. Der Sexualstraftäter und der Autor Michael Wolff hätten seine politische Karriere zerstören wollen.
«Wir werden Wolff wahrscheinlich verklagen. Und vielleicht auch den Nachlass von Epstein, ich weiss es noch nicht, aber wir werden ihn auf jeden Fall verklagen», so Trump. Epstein «habe sich mit Wolff verschworen, um mir politisch zu schaden. Das ist kein Freund.»

In früher veröffentlichten Epstein-Dokumenten erschien Wolff als inoffizieller Berater Epsteins. Der Autor sprach 2016 – vor Trumps erster Wahl zum US-Präsidenten – davon, dass Epstein den Republikaner zu Fall bringen könne.












