Republikaner

Stimmungstest für Republikaner: Demokraten gewinnen in Texas

Keystone-SDA
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USA,

Wahlsiege der Demokraten im traditionell republikanischen US-Bundesstaat Texas sorgen vor den Zwischenwahlen im Herbst landesweit für Aufmerksamkeit.

Taylor Rehmet
Der Demokrat Taylor Rehmet. - keystone

Der Demokrat Taylor Rehmet gewann eine Sonderwahl für den texanischen Staatssenat in einem Wahlbezirk rund um Fort Worth, der bei der Präsidentenwahl 2024 noch deutlich an Donald Trump und die Republikaner gegangen war.

Der 33-jährige Veteran der US-Luftwaffe setzte sich nach vorläufigen Ergebnissen mit rund 57 Prozent der Stimmen durch, die republikanische Kandidatin Leigh Wambsganss kam auf etwa 43 Prozent. Kurz vor der Wahl hatte Trump öffentlich zur Unterstützung Wambsganss’ aufgerufen. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er sie als erfolgreiche Unternehmerin und Unterstützerin seiner «Make America Great Again»-Bewegung und forderte die Wähler auf, den Bezirk republikanisch zu halten.

Nach Bekanntwerden der Ergebnisse schrieb Trump auf Truth Social, das grösste Problem des Landes sei, dass die Demokraten «weich gegenüber Kriminalität» seien. Einen direkten Bezug zu den Wahlen stellte er dabei nicht her. Zuvor hatte der US-Präsident auf eine Reporterfrage zum Wahlausgang erklärt: «Ich bin daran nicht beteiligt, das ist ein lokaler Wahlkampf in Texas.»

Neben dem Erfolg in Fort Worth gewannen die Demokraten in Texas auch eine Nachwahl zum US-Repräsentantenhaus. In Harris County im Raum Houston setzte sich der 37-jährige frühere Bezirksstaatsanwalt Christian Menefee in einem traditionell demokratisch geprägten Wahlbezirk durch. Die Nachwahl war nach dem Tod des demokratischen Abgeordneten Sylvester Turner nötig geworden.

Die Ergebnisse werden vor den Kongresswahlen im Herbst aufmerksam verfolgt. Bei den sogenannten Midterms, den Zwischenwahlen im November, werden alle Sitze im US-Repräsentantenhaus und ein Drittel der Senatssitze neu vergeben. Sonder- und Nachwahlen gelten als Frühindikatoren für die Mobilisierung der Wählerschaft ausserhalb regulärer Wahltermine.

Kommentare

User #1297 (nicht angemeldet)

Wegen eine Sonderwahhl sehen sich die Demokraten als zukünftige Sieger. Was muss denen die Flatter gehen...

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