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    Visa und Mastercard stoppen Zahlungen auf Kuba

    Keystone-SDA
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    Cuba,

    Wegen der neuen Sanktionen der US-Regierung gegen ausländische Geschäftspartner Kubas werden Kartenzahlungen mit Visa und Mastercard auf der sozialistischen Karibikinsel ausgesetzt. Die Insel setzt auf Bargeld sowie auf Karten aus Russland und China.

    Kartenzahlungen mit Visa und Mastercard werden auf Kuba ausgesetzt. (Archivbild)
    Kartenzahlungen mit Visa und Mastercard werden auf Kuba ausgesetzt. (Archivbild) - KEYSTONE/AP/NAM Y. HUH

    Wie die kubanische Zentralbank mitteilte, stellt die ausländische Bank, die die Transaktionen beider Kreditkarten auf Kuba abwickelt, ihre Beziehungen mit dem staatlichen Finanzdienstleister Fincimex ein. Welche Bank das ist, wurde nicht bekanntgegeben.

    Fincimex ist Teil des kubanischen militärischen Wirtschaftskonzerns Gaesa. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Mai neue Sanktionen gegen Gaesa verhängt. Dadurch sollen auch ausländische Banken und Unternehmen ab Freitag sanktioniert werden, die weiterhin mit der mächtigen Firmengruppe des Militärs zusammenarbeiten. Vier Hotelketten aus Spanien, Kanada und Indonesien haben bereits angekündigt, sich aus dem Betrieb von Hotels zurückzuziehen, die sie gemeinsam mit dem Konzern verwalteten.

    Die kubanische Zentralbank führte die Entscheidung der ausländischen Bank, ihre Geschäfte auf Kuba einzustellen, auf Washingtons «Erstickungsstrategie» gegen das kubanische Volk zurück. Die Bank habe mitgeteilt, dass es ihr ab dem 6. Juni unmöglich sei, die Vereinbarungen mit Fincimex weiter zu erfüllen, weil es rechtswidrig wäre, erklärte das Banco Central de Cuba. Devisenzahlungen würden nun nur noch bar, mit nationalen Prepaid-Karten sowie mit Kreditkarten von Mir aus Russland und von UnionPay aus China möglich sein.

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    Kommentare

    User #2469 (nicht angemeldet)

    Irgendwann sind wir dran.

    User #6011 (nicht angemeldet)

    Es wird Zeit für Sanktionen gegen die willfährigen Handlanger dieses US-Präsidenten und seiner Regierung. Die beiden Kreditkartenorganisationen sind auch nicht die einzigen Helfer von diesen. Da gibt es noch einige mehr. Mit dem Nutzen von diesen Firmen und deren Produkten unterstützen wir deren schändliches Agieren überall auf der Welt. Wir brauchen endlich europäische Alternativen, um unabhängig zu werden. Sonst könnten wir womöglich auch irgendwann zum Opfer von ihnen werden.

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