Donald Trump: An Wand im Weissen Haus hängt ein Foto mit Putin
Ein Foto von Donald Trump & Wladimir Putin hängt sichtbar im Weissen Haus. Eine Journalistin entdeckt es – und entfacht erneut Kritik an Trumps Nähe zum Kreml.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Weissen Haus hängt ein gerahmtes Foto von Trump und Putin aus Alaska.
- Das Bild erinnert an das stark kritisierte Treffen vom 15. August des letzten Jahres.
- Es ist nicht das erste Mal, dass Trumps Wanddekorationen für Aufsehen sorgen.
Spätestens seit Beginn der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump sind klassische Etikette-Regeln im Weissen Haus offenbar zweitrangig. Das gilt auch für die Fotogalerien an den Wänden. Eine US-Journalistin machte nun eine weitere überraschende Entdeckung. Diese wirft einmal mehr Fragen zu Trumps Verhältnis zu Russland auf.
Die Fernsehjournalistin Elizabeth Landers von «PBS» veröffentlichte auf X ein Foto aus einem Vorraum zwischen Westflügel und Residenz. Dort hängt ein gerahmtes Bild, das Trump und Kremlchef Wladimir Putin bei ihrem Sommergipfel in Alaska zeigt.
Darunter ist ein weiteres Foto angebracht, auf dem Trump mit seiner Enkelin Carolina zu sehen ist. Das Familienbild vom Besuch des Motorsport-Events Daytona 500 ist demnach zugunsten von Putin nach unten gerutscht.
Trump-Putin-Bild wirklich neu?
Journalistin Landers schrieb dazu, ihr sei dieses Arrangement zuvor nicht aufgefallen. Später räumte sie aber ein, dass Trump bereits vor rund einem Monat Fotos des renovierten Palm Room veröffentlicht hatte. Darauf sei das Putin-Bild ebenfalls zu sehen gewesen.

Das Foto mit Putin stammt vom Treffen am 15. August des letzten Jahres in Anchorage. Der Gipfel wurde in US-Medien später als «widerwärtig, beschämend und nutzlos» kritisiert. Trump hatte dem russischen Präsidenten damals einen besonders freundlichen Empfang bereitet.
Fotogalerien von Donald Trump sorgen immer wieder für Aufsehen
Dass Donald Trump mit Dekorationen und Bildern provoziert, ist nicht neu. Erst kürzlich ersetzte er ein Porträt seines Vorgängers Joe Biden in der Präsidentengalerie durch das Bild eines Unterschriften-Automaten. Damit machte er sich über Bidens Praxis lustig, Dekrete von besagtem «Autopen» unterzeichnen zu lassen.
Wie lange das Foto mit Putin im Goldrahmen hängen bleibt, ist offen. Beobachter vermuten, dass dies auch vom weiteren Verlauf der Gespräche zum Ukraine-Krieg abhängen könnte. Zuletzt trafen Trumps Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner den russischen Präsidenten in Moskau.


















