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    Crash im getunten Tesla Model S: Fahrer gibt Hersteller die Schuld

    Julian Blatter
    Julian Blatter

    USA,

    Ein YouTuber baut mit seinem modifizierten Tesla Model S Plaid einen Unfall. Schuld soll nicht die eigene Brems-Modifikation sein, sondern die Bremsflüssigkeit.

    tesla model s plaid
    Ein YouTuber fuhr mit seinem modifizierten Tesla Model S Plaid in die Bande einer Rennstrecke. Die Schuld sieht er beim Hersteller. - Youtube / Chillin' with Chet

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein YouTuber baute mit seinem modifizierten Tesla Model S Plaid einen Unfall.
    • Bei 270 km/h wollten seine Bremsen nicht mehr funktionieren.
    • Schuld gibt er Tesla. Dass die zuvor eingebauten Bremsen dazu führten, schliesst er aus.

    Der YouTuber «Chillin' with Chet» hat in seinem modifizierten Tesla Model S Plaid einen schweren Crash hingelegt. Laut eigenen Angaben ist er mit fünf gebrochenen Rippen, einem Bänderriss und einem gebrochenen Knie davongekommen.

    Der Unfall auf der Rennstrecke hätte aber noch einiges schlimmer kommen können. Wie «Teslamag» berichtet, hat der YouTuber nämlich alle unnötigen Sitze, Verkleidungen und auch die Airbags ausgebaut. Einen Helm oder andere Schutzausrüstung trug er in seinem getunten Tesla Model S Plaid auch nicht.

    Der Mann war mit rund 270 Kilometer pro Stunde unterwegs, als wohl plötzlich die Bremsen nicht mehr mitspielen. Bei voller Geschwindigkeit kracht er in die Reifen am Rand der Strecke. Bevor er auf die Rennstrecke fuhr, wurden ihm neue Bremsbeläge eingebaut.

    YouTuber trug keinen Helm auf der Rennstrecke im Tesla Model S

    In den Kommentaren unter dem Video zu dem Unfall macht er klar: «Die Bremsen waren nicht die Ursache für dieses Bremsversagen.» Vielmehr sei die Bremsflüssigkeit das Problem gewesen.

    YouTuber «Chillin' with Chet» berichtet von seinem Unfall.

    Es müsse jetzt eine Rückrufaktion geben, bevor noch mehr Menschen verletzt oder gar getötet würden. Dass er keinen Helm getragen hat, gibt er zwar zu, stellt es aber als etwas Gutes hin. Er hätte sich sonst nämlich einen Wirbelbruch eingefangen – behauptet er.

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