In den USA erhielten zwei Kinder (4 und 5) anstatt der Grippe-Impfung einen Piks mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Nun kämpfen sie mit Nebenwirkungen.
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Bei einer US-Familie ist es zu einer Impfpanne gekommen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In den USA erhielten zwei Kinder versehentlich eine Corona-Impfung.
  • Sie wollten sich eigentlich gegen die Grippe impfen lassen.
  • Die Panne ist auf menschliches Versagen zurückzuführen.

Was ist denn da schiefgelaufen? Im amerikanischen Indiana haben zwei Kleinkinder einen Piks mit einem Corona-Impfstoff erhalten. Dies ist aber kein Experiment, sondern ein böses Versehen des medizinischen Personals.

Grippe-Impfung geht schief

Denn die Familie wollte sich vor der kalten Jahreszeit gegen die Grippe impfen lassen. Dies ging jedoch gehörig schief, wie sie gegenüber dem TV-Sender «WFIE» erklären.

Der Irrtum klärt sich erst auf, als die Familie längst wieder zu Hause ist. Ein Mitarbeiter habe die Familie angerufen, erzählt die Mutter im Interview. Dieser erklärte, dass sie den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer erhalten haben und nicht die Grippe-Impfung.

Eltern bereits gegen das Coronavirus geimpft

Für die Eltern stellt das Versehen keine Probleme dar. Nach eigenen Angaben seien sie bereits gegen Covid-19 geimpft und hätten auch keine Nebenwirkungen verspürt. Jedoch seien sie um den Zustand der Kinder besorgt gewesen, denn der Impfstoff ist für Kleinkinder nicht zugelassen.

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Bei einer Grippe-Impfung in den USA kam es zu einer Verwechslung mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus. - AFP/Archiv

Die beiden Kinder wurden durch die Impfung gegen das Coronavirus heftig ausgebremst. Der vierjährige Sohn habe seit der Impfung Herzrasen und die fünfjährige Tochter leide an Bluthochdruck. Zusätzlich hatten die beiden Kinder Fieber und Husten.

Der verantwortliche Betrieb nahm den Vorfall sehr ernst. Dieser sei auf menschliches Versagen zurückzuführen. Mit einem mehrstufigen Verfahren sollen solche Verwechslungen in Zukunft nicht mehr vorkommen.

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